Veranstaltungskommentare
Agnes Bende-Farkas, Hans Kamp: Semantics 2.5, Interactively (HS4)Termine:
- Mo 14.00-15.30, Raum 13.11 - Vorlesung
- Do 11.30-13.00, Raum 12.21 - Vorlesung
Kommentar:This is a course offered to advanced undergraduate and graduate students.
The aims of this course are
--- to deepen and broaden students' knowledge (and skills)
of logical and mathematical tools;
--- introduce a number of natural language phenomena
(plurals, bare plurals, quantifiers, tense, aspect, modality)
and the best-known proposals to provide a formally explicit
and principled analysis for these phenomena;
--- to discuss issues relevant for the students' own work and
to enable students to present their own research in a small,
sympathetic community.
The course will have three parts:
--- Part I will be the "formal" part. It will provide the necessary
logical and mathematical tools for the next two modules.
(Some, but not all, of these may already be familiar.)
--- Part II will be an overview of the main problem areas semanticists
have worked on. The "nominal" part will present
plurals, bare plurals, problems of type assignment, quantification
and indefinites. The "verbal" part will present
problems related to tense, aspect and modality.
Depending on students' concerns, we may choose to concentrate
on only a few of these issues, and discuss them in greater detail.
Or, we may include new problems if these are relevant for some
of the participants.
--- Part III will be about the students' own work.
Parts II and III can also be "mixed": presenting the literature
on some topic may be immediately followed by a discussion
of a student's work on the same topic.Teilnahmevoraussetzungen:Logik I (und II), Semantik I-II. Leistungsnachweis:Homework, brief presentation, essay (optional). Literatur:Part I will be based on H. Kamp's logic notes, on Fred Landman's
Structures for Semantics (Kluwer 1991) and volume 2 of the Gamut book.
Part II will be based partly on the collection of articles
edited by Barbara Partee and Paul Portner (Formal Semantics: The
Essential Readings; Blackwell 2002). This will be complemented
by more recent articles on the same topics.
Rainer Bäuerle: Logik und formale Grundlagen I (PS4)Termine:
- Di 14.00-15.30, Raum 13.11
- Do 11.30-13.00, Raum 13.11
Rainer Bäuerle: Semantik III (HS2)Termine:- Mi 15.45-17.15, Raum 12.21 - Vorlesung
Kommentar:Besprochen werden Grundlagen der Spieltheorie und ihre Anwendung auf
die Interpretation von Äußerungen Teilnahmevoraussetzungen:Semantik II/Pragmatik Literatur:wird zu Semesterbeginn bekanntgegeben
Grzegorz Dogil: Experimentelle Phonetik (HS2)Termine:- Di 15.45-17.15, Raum Phonetiklabor
Kommentar:Grundlagen und Methoden der experimentellen Phonetik:
- Theorien der menschlichen Sprachwahrnehmung, mit Demonstrationen
- Messungen am Sprachsignal
- Erstellung experimenteller Stimuli
- Einbindung der Stimuli in Perzeptionsexperimente
- Verständlichkeitstests und Natürlichkeitsbeurteilung in der
maschinellen Sprachverarbeitung
- Arbeitstechniken der artikulatorischen Phonetik
Die Teilnehmer sollten nach erfolgreichem Abschluss dieses Seminars
eigene kleinere Experimente im Bereich der akustischen Phonetik planen,
durchführen, auswerten und in einem Abschlussbericht dokumentieren können. Teilnahmevoraussetzungen:Einführung Phonetik/Phonologie, Spracherkennung I (erwünscht) Leistungsnachweis:Kleines Experiment oder Referat Literatur:Lass, N.J. (1996) Principles of Experimental Phonetics. Mosby, St. Louis.
Grzegorz Dogil: Phonologie (HS2)Termine:Kommentar:New theories of phonology will be discussed. We will concentrate on the
Government Phonology and the Optimality Theory as applied to phonology.
The relevant literature will be distributed in the first week. Teilnahmevoraussetzungen:Introduction to Linguistics, Introduction to Phonetics and Phonology.
Grzegorz Dogil: Die Repräsentation der Sprache im Gehirn (HS2)Kommentar:In der Lehrveranstalltung werden die modernen Methoden der
Neurolinguistischen Forschung dargestellt und diskutiert. Ausgehend von
den klinischen Daten über Sprach- und Sprechstörungen werden die
Beziehungen zwischen Hirnfunktionen und Sprachfunktionen dargestellt.
Auf dieser Grundlage werden die Ergebnisse moderner bildgebender
Verfahren bei der Untersuchung der ungestörten Sprachproduktion und
Sprachwahrnehmung anhand eigener Daten diskutiert. Literatur:Sprache und Gehirn – ein multimodales Internet Tutorial:
http://www.ims.uni-stuttgart.de/phonetik/joerg/sgtutorial/
Dogil, G. et al (2002) The Speaking Brain. Journal of Neurolinguistics
15, 59-90.
Hickock, G. + D. Poeppel (2000). Towards a functional neuroanatomy of
speech perception. Trends in Cognitive Sciences 4,4: 131-138.
Dogil, G. (2003) Brain dynamics induced by language production. MS
Stuttgart (wird verteilt). Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/phonetik/joerg/sgtutorial/
Grzegorz Dogil: Spracherkennung II: Menschliche Sprachwahrnehmung (HS2)Termine:- Di 11.30-13.00, Raum Phonetiklabor
Kommentar:- Abgrenzung Hören, Wahrnehmen, Verstehen
- Theorien der menschlichen Sprachwahrnehmung und Demonstrationen
- Neuroanatomie der Sprachwahrnehmung Teilnahmevoraussetzungen:Grundkenntnisse in der akustischen Phonetik Leistungsnachweis:Kleines Experiment oder Referat Literatur:Zur Vorbereitung empfohlen ist das Kapitel "Speech Perception" in J. Clark + C. Yallop 1995(2) An introduction to phonetics and phonology,
Blackwell oder das Kapitel "Perzeptive Phonetik" in B. Pompino-Marschall 1995. Einf. in die Phonetik, de Gruyter. Fuer den weiteren Verlauf des Seminars werden einzelne Fachartikel bereitgestellt.
Stefan Evert: Formale Sprachen (PS4)Termine:
- Di 11.30-13.00, Raum 13.11 - Vorlesung
- Fr 9.45-11.15, Raum 13.11 - Übung
Kommentar:Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 3.Sem.
Programm:
- Grundlagen und Definitionen
- Chomsky-Hierarchie
- reguläre Sprachen (Pumping-Lemma)
- endliche Automaten und reguläre Sprachen
- Transducer
- kontextfreie Sprachen (Pumping-Lemma)
- Syntaxbäume und einfache Parser
- Anwendungen für kontextfreie Sprachen
- Kellerautomaten und kontextfreie Sprachen
- kontextsensitive Sprachen
- Turing-Maschinen Teilnahmevoraussetzungen:Einführung in die Informatik Leistungsnachweis:Übungsaufgaben und Klausur Literatur:John E. Hopcroft, Jeffrey D. Ullman:
Einführung in die Automatentheorie, Formale Sprachen und Komplexitätstheorie,
Bonn, Paris, Mass.: Addison-Wesley, 1994.
[grössere Anzahl in Uni-Bibliothek vorhanden]
Barbara H. Partee, Alice ter Meulen, Robert E. Wall:
Mathematical Methods in Linguistics,
Dordrecht: Kluwer, 1993.
Weitere Literaturangaben und Handouts auf der Seminar-Homepage. Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-WS/Formale-Sprachen/
Christian Fortmann: Syntax II (V2+Ü2)Termine:
- Mo 11.30-13.00, Raum 12.21
- Do 9.45-11.15, Raum 13.11
Kommentar:In dem Seminar wird die Syntax der Sätze und Nominalphrasen des Deutschen
im Rahmen der Lexikalisch Funktionalen Grammatik behandelt. Im Zusammen-
hang der Satzsyntax stehen die Verbbewegung, lange Abhängigkeitsbeziehung
und die Differenzierung der Satztypen im Zentrum. Die Nominalsyntax wird
im Rahmen der funktionalen Kategorie DP entwickelt. Das Seminar baut auf
dem PS Syntax I auf und setzt die Kenntnis der dort behandelten Gegen-
stände voraus. Teilnahmevoraussetzungen:Syntax I, Einführung in die Computerlinguistik Leistungsnachweis:Hausaufgaben und Abschlußklausur
Anette Frank: Finite-Sate Morphology using XEROX finite state tools (HS2)Kommentar:Das Seminar führt ein in finite-state basierte Methoden der morphologischen Analyse, mit praktischen Übungen anhand der Xerox Finite-State Tools. Der Kurs orientiert sich überwiegend an der gleichnamigen Einführung von Beesley und Karttunen (2003).
Blockseminar.
Erste Nachsemesterwoche. Genauer Termin wird noch angekündigt Teilnahmevoraussetzungen:Einführung in die Linguistik, Einführung in die Computerlinguistik, Morphologie I Literatur:Kenneth R. Beesley und Lauri Karttunen 2003: Finite-State Morphology, CSLI Publications, Stanford, California, ISBN (Paperback): 1575864347
Ulrich Heid, Heike Zinsmeister: Corpus-Linguistik -- Corpus-Lexikographie (HS2)Termine:- Do 11.30-13.00, Raum 18.01
Kommentar:
Neuer Termin!
Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/~zinsmeis/CorpLing/uebersicht/uebersicht.html
Ulrich Heid: Einführung in die Linguistik für Computerlinguisten (V2)Termine:- Mi 9.45-11.15, Raum 13.11
Kommentar:Diese Einführung in Linguistik präsentiert die verschiedenen Gebiete
der Sprachwissenschaft und ihre leitenden Ideen. Besonderen Nachdruck
erhalten Beiträge zur allgemeinen Sprachwissenschaft aus der
Computerlinguistik.
Ulrich Heid: Maschinelle Übersetzung II (HS2)Termine:- Do 9.45-11.15, Raum 12.21
Kommentar:Der Kurs hat das Ziel, die wichtigsten Ansätze zur maschinellen
Übersetzung zu diskutieren und zu vergleichen. Ausgangspunkt ist die
MÜ auf der Basis von F-Strukturen der LFG (vgl. MÜ-I).
Behandelt werden:
- Ältere Ansätze und die historische Entwicklung der MÜ
(Systran, LOGOS, TAUM, ARIANE)
- Klassische Transfersysteme und ihre kommerziellen Nachfolger
(METAL und T1, LMT und PersonalTranslator)
- Knowledge-based Machine Translation (KBMT, KANT etc.)
- Der Ansatz von VerbMobil; Relationale Transferimplementierungen
- MÜ auf der Basis von Dependenzgrammatik
- Stochastische Übersetzung und sog. `example-based translation'.
Daneben werden für die MÜ relevante Querschnittsthemen behandelt:
- Sog. `machine-aided translation' und die Einbettung von MÜ in den
Übersetzungs- und Dokumentationsprozess
- Controlled Language als Grundlage für die MÜ
- Ressourcen für maschinelle Übersetzung
- Evaluierung von MÜ-Ergebnissen.Literatur:Zur Einführung:
Hutchins and Somers. 1992.
An Introduction to Machine Translation.
London: Academic Press.
Weitere Literatur wird im Seminar ausgegeben. Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-WS/Maschinelle-Uebersetzung2/
Hans Kamp, Jürgen Pafel: Semantik für Mitglieder des Graduiertenkollegs und andere Interessierte (HS4)Termine:
- Do 15.45-17.15, Raum 17.92
- Fr 9.45-11.15, Raum 17.98
Hans Kamp: Logik und formale Grundlagen II (PS4)Termine:
- Di 9.45-11.15, Raum 13.11
- Do 14.00-15.30, Raum 13.11
Arthur Merin: Visuelle Kultur und Sprachliche Bedeutung: Random Variable Semantics (HS2)Termine:Kommentar:Die menschliche Kultur und Natur ist
stark auf bildliche Vorstellungen ausgerichtet. Brauchbare
Bedeutungstheorien der menschlichen Sprache stellen jedoch weithin
auf Wahrheits- und Beweisbarkeitbedigungen ab. Wir wollen untersuchen,
wie sich kompositionale Bedeutungen in formalen
Strukturen darstellen lassen, die ihre intuitiven Modelle im
Anschauungsraum haben. Wir untersuchen dazu anfangs auch
kritisch den kognitionspsychologischen Ansatz der
"Mentalen Modelle".
TERMINE:
Nach Vereinbarung geblockt. Voranmeldung per e-mail zum
Semesteranfang erbeten ( merin@ims.uni-stuttgart.de ). Teilnahmevoraussetzungen:Logische Propädeutik, etwas Algebra und Wahrscheinlichkeitstheorie Literatur:P.N. Johnson-Laird "Mental Models".
Cambridge: Cambridge University Press, 1983.
Weitere Literatur nach Absprache.
Bernd Möbius: Einführung in die Phonetik und Phonologie (PS4)Termine:
- Di 8.00-9.30, Raum 12.21
- Do 8.00-9.30, Raum 12.21
Kommentar:Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 3. Sem. / Dipl.-Inf.: Nebenfach / MA
Linguistik
Im Bereich der Phonetik wird in die Grundlagen der Artikulation und
Akustik der Sprachproduktion sowie die menschliche Sprachwahrnehmung
eingeführt. Die Teilnehmer erhalten auch einen Einblick in
verschiedene Laute und Lautsysteme in den Sprachen der Welt. Im
Hinblick auf die Phonologie wird ein Überblick über
verschiedene linguistische Theorien der kognitiven Repräsentation
von Lautstrukturen einschließlich der modernen nichtlinearen
Phonologie angeboten. Im Verlaufe des Seminars werden Implikationen
für die Sprachsynthese und maschinelle Spracherkennung
verdeutlicht. Leistungsnachweis:Klausur am Ende des Kurses Literatur:Clark J., Yallop C. (1995): An Introduction to Phonetics and Phonology
(Blackwell).
Johnson, K. (1997): Acoustic and Auditory Phonetics (Blackwell).
Pompino-Marschall, B. (1995): Einführung in die Phonetik (de Gruyter). Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-WS/PhonPhon/index.html
Bernd Möbius: Sprachsynthese I (HS4)Termine:
- Di 14.00-15.30, Raum 12.21
- Mi 14.00-15.30, Raum 12.21
Kommentar:Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 5. Sem / Dipl.-Inf.: Nebenfach / MA Linguistik
Sprachsynthesesysteme sind ein wesentlicher Baustein einer
natürlicheren und intuitiven Mensch-Maschine-Schnittstelle. Sie werden
aber auch in der phonetischen Forschung eingesetzt, um Erkenntnisse
über den Sprachproduktionsprozess oder über die akustischen
Eigenschaften der Sprache zu erlangen. Dieses Seminar bietet eine
Einführung in Sprachsyntheseverfahren und -systeme. Es werden
verschiedene Syntheseverfahren (Formantsynthese, konkatenative Synthese)
vorgestellt. Das Seminar knüpft auch unmittelbar an die Forschung am IMS
über Unit-Selection-Synthese an. Die Teilnehmer(innen) des Seminars sollen
(ggf. in Kleingruppen, max. 3 Personen) praktische Übungen und kleinere
Experimente mit am Institut vorhandener Sprachsynthesesoftware durchführen. Teilnahmevoraussetzungen:Einführung in die Phonetik und Phonologie; Spracherkennung I (empfohlen) Leistungsnachweis:Nach Absprache: Referat, Experiment oder Hausarbeit Literatur:1) Dutoit T. (1997): An Introduction to Text-to-Speech Synthesis, Kap. 7 (Kluwer, Dordrecht).
2) Sproat R. (Hg.) (1998): Multilingual Text-to-Speech Synthesis, Kap. 7 (Kluwer, Dordrecht).
3) Möbius B. (2001): German and Multilingual Speech Synthesis. AIMS 7 (4). Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-WS/Synthese1/index.html
Christine Nanz: LFG-Analyse der Morphologie des Japanischen (HS2)Termine:- Block 1. Woche nach Semesterende
Uwe Reyle: Logik II (HS4)Termine:
- Mo 15.45-17.15, Raum 12.21
- Di 8.00-9.30, Raum 2.13
Teilnahmevoraussetzungen:Logik und Formale Grundlagen I und II Leistungsnachweis:Aufgaben Literatur:Skript
Christian Rohrer, Martin Forst: Algorithmische Syntax (HS4)Termine:
- Di 11.30-13.00, Raum 12.21 - Vorlesung
- Mi 8.00-9.30, Raum 12.21 - Übung
Kommentar:Das Seminar soll Techniken vermitteln, wie Ergebnisse der
theoretischen Syntax in lauffähige Implementierungen umgesetzt werden
können. Für die Grammatikkodierung wird der Formalismus der
Lexical-Functional Grammar (LFG) verwendet. Anhand ausgewählter
Fragestellungen der deutschen Syntax sollen Methoden des 'grammar
engineering' illustriert werden: Organisation des Lexikons durch
Templates, Abstraktionsmittel in der Regelformulierung, systematisches
Testen und Debugging, Ambiguitätsbehandlung, Verarbeitungsaspekte,
Einbinden zusätzlicher Module wie Morphologie. Dieses vierstündige
Seminar umfaßt praktische Übungen am Rechner, die bei Interesse in ein
größeres Projekt (Software-Praktikum, Studienarbeit etc.) einmünden
können. Teilnahmevoraussetzungen:LFG-Kenntnisse erwünscht Leistungsnachweis:Übungsaufgaben + Klausur Literatur:Butt, M., T. King, M.-E. Nino, and F. Segond (1999).
A Grammar Writer's Cookbook.
Stanford, CA: CSLI Lecture Notes No. 95.
Dalrymple, M. et.al. (1994).
Formal Issues in Lexical-Functional Grammar.
Standford, CA: CSLI Lecture Notes No. 47.
Sells, P. (1985).
Lectures on Contemporary Syntactic Theories. An Introduction to
Government-Binding Theory, Generalized Phrase Structure Grammar,
and Lexical-Functional Grammar.
Stanford, CA: CSLI Lecture Notes No. 3. (Kapitel 3) Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-WS/Algorithmische-Syntax
Michael Schiehlen: Semantik II (HS4)Termine:
- Di 15.45-17.15, Raum 13.11
- Do 14.00-15.30, Raum 12.21
Teilnahmevoraussetzungen:Vordiplom
Helmut Schmid: Parsing I (HS4)Termine:
- Mo 14.00-15.30, Raum 12.21 - Übung
- Mi 9.45-11.15, Raum 12.21 - Vorlesung
Kommentar:In diesem Kurs werden verschiedene Algorithmen für die automatische
syntaktische Analyse natürlichsprachlicher Eingaben vorgestellt. Um
ad-hoc-Lösungen zu vermeiden, wird in der Regel verlangt, daß der
Analyse eine Grammatik mit deklarativer Semantik zugrundeliegt. Dies
kann im einfachsten Fall eine kontextfreie Grammatik sein. Häufig
kommen Grammatiken aus einem der zahlreichen unifikationsbasierten
Formalismen (DCG, LFG, HPSG) zum Einsatz.
Der Kurs befaßt sich mit den folgenden Verfahren:
- Parsing-Methoden für kontextfreie Grammatiken: Top-Down-,
Bottom-Up-Verfahren mit Backtracking, Chart-Parsing,
Tomita-Algorithmus, LL(k)-, LR(k)-Verfahren
- Parsing-Methoden für Unifikationsgrammatiken
- Einschränkungen unifikationsbasierter Grammatikformalismen, welche
Entscheidbarkeit und effiziente Verarbeitung gewährleisten Teilnahmevoraussetzungen:Formale Sprachen Literatur:Aho/Ullman: The Theory of Parsing, Translation, and Compiling. Band 1 (Parsing)
Alfred V. Aho, Ravi Sethi, and Jeffrey D. Ullman: Compilers. Principles, Techniq
ues, and Tools
Alfred V. Aho, Ravi Sethi, and Jeffrey D. Ullman: Compilerbau (Teil 1)
Hopcroft/Ullman: Introduction to Automata Theory, Languages and Computation
Otto Meyer: Syntaxanalyse Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/~schmid/ParsingI/current/
Wolfgang Wokurek: Signalverarbeitung I (HS2)Termine:- Do 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor
Kommentar:Einf"uhrung in die Signal- und Systemtheorie
- Analog - Digital Umwandlung
- Lineare Systeme
- Zeitbereich, Frequenzbereich, DFT
- Filter: FIR, IIR, Entwurf
- Deterministische und Stochastische Signalmodelle
- Lineare Pr"adiktion
- Spektrogramm Teilnahmevoraussetzungen:Formale Grundlagen. Leistungsnachweis:Referat + Aufsatz Literatur:Alan V. Oppenheim, Ronald W. Schafer. Digital Signal Processing. Prentice-Hall, Englewood Cliffs, 1975.
Athanasios Papoulis. Signal Processing. McGraw-Hill 1984.
Athanasios Papoulis. Probability, random variables and stochastic processes. McGraw-Hill, 1984. Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/~wokurek
Wolfgang Wokurek, Uwe Reyle: Softwarelabor I (PS4)Termine:
- Mo 9.45-13.00, Raum 13.11 - Übung
- Mi 14.00-15.30, Raum 13.11 / NextRaum - Übung
- Mi 15.45-17.15, Raum Nextraum - Übung
Kommentar:Diese Lehrveranstaltung besteht aus zwei Teilen.
Im ersten Teil wird in Laborübungen der
praktische Umgang mit dem Computer vermittelt. Jedes Thema
(Unix 1, Unix 2, Sprachaufnahme + Sprachwiedergabe) wird
in Kleingruppen (3-4 Personen) an einem Nachmittag (4Std) bearbeitet.
Darüber wird während der Übung ein Labor-Protokoll verfaßt.
Im zweiten Teil folgt eine Einführung in die
Programmiersprache 'Prolog'. Diese Einfuehrung vermittelt theoretische
Grundlagen der Logikprogrammierung und praktische Erfahrung mit der
Programmiersprache 'Prolog'. Leistungsnachweis:Laborprotokolle, Programmieraufgaben Literatur:Teil 1: Skripten:
http://www.ims.uni-stuttgart.de/~wokurek/unix-lab.pdf
http://www.ims.uni-stuttgart.de/~wokurek/aufnahme.pdf
Teil 2: "Learn Prolog Now!", Patrick Blackburn, Johan Bos and Kristina Striegnitz
(http://www.coli.uni-sb.de/~kris/learn-prolog-now/)
Heike Zinsmeister: Einführung in Perl (PS2+1)Termine:
- Fr 11.30-13.00, Raum 12.21 - Vorlesung
- Do 15.45-17.15, Raum Nextraum - Übung (1-stündig)
Kommentar:Perl ist eine frei verfügbare Programmiersprache zur einfachen
Bearbeitung von Texten, Dateien und Prozessen. Sie erlaubt auch
Einsteigern in kurzer Zeit eigenständig Programme zu schreiben. In der
Computerlinguistik wird Perl u.a. für die linguistische
Vorverarbeitung von Texten, für Format-Konvertierung,
Ergebnis-Aufbereitung und Automatisierung von Programmaufrufen
verwendet.
Der Kurs setzt keine Programmierkenntnisse voraus. Anhand von
kursbegleitenden Übungen werden neben den Grundlagen der
Perl-Programmierung vor allem die Verwendung von regulären Ausdrücken,
verschiedene Datenstrukturen, der Umgang mit Dateien und die
Einbindung von Modulen behandelt. Den Abschluss des Kurses bildet ein
kleines Programmierprojekt. Teilnahmevoraussetzungen:keine Leistungsnachweis:Übungsaufgaben, Programmierprojekt Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-WS/Perl/Index.html
Heike Zinsmeister: Statistische Grammatik (HS2)Termine:- Fr 9.45-11.15, Raum 12.21
Kommentar:Mit quantitativen Methoden kann man lexikalische Informationen aus
Korpora gewinnen. In diesem Seminar wird eine spezielle Methode dafür
vorgestellt. Es wird gezeigt, wie auf der Grundlage einer statistisch
trainierten kontext-freien Grammatik Frequenzdaten zu Kollokationen
und der syntaktischen Distribution von Wörten ermittelt werden. Diese
Daten können unmittelbar lexikographisch ausgewertet werden oder als
Input für weiterführende computerlinguistische Anwendungen dienen,
z.B. der Desambiguierung von Wortbedeutungen oder der Bestimmung
semantischer Wortklassen.
Der Kurs führt zunächst in die linguistischen und mathematischen
Grundlagen von kontext-freien Grammatiken und statistischem Parsen
ein, so dass die Kodierung linguistischer Informationen in einem
statistischen Grammatikmodell nachvollzogen werden kann. Der zweite
Teil des Seminars befasst sich mit der Auswertung der Grammatik und
den weiterführenden Anwendungen. Teilnahmevoraussetzungen:Syntax I, Parsing I Leistungsnachweis:Übungsaufgaben und Klausur Literatur:- Eugene Charniak. 1993. Statistical Language Learning. Cambridge, MA: MIT Press.
- Christopher D. Manning and Hinrich Schütze. 1999. Foundations of
Statistical Natural Language Processing. Cambridge, MA MIT Press.
Weitere Literatur wird im Kurs angegeben. Kurs-Homepage:http://www.ims.uni-stuttgart.de/~zinsmeis/StatGram.html
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