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unilogo Universität Stuttgart
Institut für maschinelle Sprachverarbeitung

WS 2004/05: PS Formale Sprachen

 
 

Termine

  • Di. 11:30-13:00 Uhr, Raum M13.11
  • Fr. 09:45-11:15 Uhr, Raum M13.11
Klausur: Die Klausur find am Freitag, den 11. Februar 2005, statt.
Rückgabe der Klausur: am Freitag, den 18. Februar 2005, im Seminar; später können die Scheine im Sekretariat abgeholt werden

Dozent


Kursprogramm

  • Einführung: was sind formale Sprachen?
  • Definition formaler Sprachen und ihre elementaren Eigenschaften
  • reguläre Sprachen
    • reguläre Ausdrücke1 und reguläre Sprachen
    • endliche Automaten und reguläre Sprachen
  • kontextfreie Sprachen
    • kontextfreie Grammatiken und Sprachen
    • Normalformen und Parser für kontextfreie Grammatiken
    • Kellerautomaten und kontextfreie Sprachen
  • Bemerkungen zu kontextsensitiven Sprachen
  • Typ-0-Sprachen
    • Turing-Maschinen und das Halteproblem
    • Typ-0-Sprachen und Turing-Maschinen
  • die Chomsky-Hierarchie
  • Anwendungen
    • Anwendungen von regulären Ausdrücken und endlichen Automaten
    • Transducer und ihre Anwendung in der Computerlinguistik
    • Anwendungen von kontextfreien Grammatiken
  • formale Sprachen und natürliche Sprache
    • zu welcher Sprachklasse gehören natürliche Sprachen?
    • Substitution und Homomorphismen
    • Erweiterungen der kontextfreien Grammatiken

Organisatorisches

  • Scheinerwerb:
    • Regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
    • Bearbeitung der schriftlichen Übungsaufgaben
    • Abschlußklausur in der letzten (oder vorletzten) Semesterwoche
  • Übungsaufgaben:
    • Die Übungsaufgaben dienen zur Vorbereitung der Klausur. Im Verlauf des Semesters werden insgesamt ca. sechs Übungsblätter ausgegeben.
    • Die Aufgaben sind schriftlich zu bearbeiten. Sie können in Arbeitsgruppen mit maximal drei Teilnehmern bearbeitet werden. Jede Arbeitsgruppe braucht nur eine Ausfertigung der Lösungen abzugeben.
    • Bearbeitungszeit: jeweils eine Woche (es zählt der auf dem Übungsblatt genannte Abgabetermin!). Verspätet abgegebene Lösungen können im Normalfall nicht gewertet werden.
    • Lösungen zu den Aufgaben werden ca. eine Woche nach der Abgabe im Seminar vorgestellt und besprochen.
    • Für die Zulassung zur Abschlußklausur ist mindestens die Hälfte der erreichbaren Punktzahl bei den schriftlichen Aufgaben erforderlich.

1 Larry Wall über reguläre Ausdrücke: “Regular expressions were invented by computational linguists who love to write examples like /aa*b*(cd)*ee/. While these are conducive to reasoning about pattern matching in the abstract, they aren't so good for pattern matching in the concrete. In real life, most atoms are longer than a or b. In real life, tokens are more recognizable if they are separated by whitespace. In the abstract, /a+/ is reducible to /aa*/. In real life, nobody wants to repeat a 15 character token merely to satisfy somebody's idea of theoretical purity. So we have shortcuts like the + quantifier to say "one or more".”