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Ablauf des Studiums

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Ablauf des Studiums

Der Master-Studiengang umfasst 4 Fachsemester und 120 Leistungspunkte. Das Studium ist untergliedert in Pflicht-, Vertiefungs- und Spezialisierungsmodule.

Die Vertiefungsmodule/Concentrations sind im Umfang von 24 Leistungspunkten, Spezialisierungsmodule/Electives im Umfang von 36 Leistungspunkten zu belegen. Zusätzlich müssen Lehrveranstaltungen zu den Schlüsselqualifikationen im Umfang von 3 Leistungspunkten belegt werden. Die abschließende Masterarbeit umfasst 30 Leistungspunkte.

Es wird empfohlen, am Anfang des Studiums v.a. „Vorlesungen“ und überblickgebende / einführende Veranstaltungen zu besuchen und die vertiefende Veranstaltungsart „Seminar“ in späteren Semestern zu wählen (besonders für Studieninteressierte, die keinen Abschluss in Maschineller Sprachverarbeitung / Computerlinguistik haben).

 

Studienstruktur

In der folgenden Tabelle der Studienstruktur werden die folgenden Abkürzungen verwendet:
LP=Leistungspunkte; CL=Computational Linguistics; V=Vertiefungsmodul; S=Spezialisierungsmodul; SQ=Schlüsselkompetenz-Modul

Semester

Lehrveranstaltung

Vertiefungs-/Spezialisierungsmodul,
SQ, MSc-Arbeit

LP

1 Methods in CL V 9
CL Concentration 1 Part 1 V 6
CL Concentration 2 Part 1 V 6
Electives S 9
Total S1     30
 
2 CL Concentration 1 Part 2 V 6
CL Concentration2 Part 2 V 6
Electives S 9
Key competences SQ 3
CL Team Lab S 6
Total S2     30
 
3 Electives S 18
Research Seminar S 9
Total S3     27
 
4 Research Colloquium S 3
Master thesis MSc-Arbeit 30
Total S4     33
 
Methods in CL

Der typische Studienverlauf im Master-Studiengang gestaltet sich folgendermaßen: Mit dem für alle verpflichtenden Modul “Methods in Computational Linguistics” (9 LP) wird im ersten Semester eine gemeinsame methodologische Basis gelegt (die Veranstaltung schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab).

 
 
Concentrations

Des weiteren wählt jede(r) Studierende zwei Vertiefungslinien (Concentrations; je 12 LP) zu jeweils einem Kernbereich der Computerlinguistik. Zur Auswahl stehen 

  • Computational Syntax and Semantics,
  • Laboratory Phonology and Speech Processing,
  • Statistical Natural Language Processing.

Die Vertiefungslinien haben zum Ziel, die Studierenden mit den Theorien, Modellen und Methoden der jeweiligen aktuellen Forschung vertraut zu machen und so die nötigen Vorkenntnisse für eigenständige Arbeiten bereitzustellen. In jeder Vertiefungslinie werden über zwei Semester hinweg Veranstaltungen im Umfang von 8 Semesterwochenstunden absolviert, die im Rahmen von jeweils einer mündlichen Prüfung abgeprüft werden.

 
 
CL Team Laboratory

Zentrale Fertigkeiten und Kompetenzen für die Projektarbeit im Team, wie sie sowohl in der akademischen Forschung als auch in der Entwicklungsarbeit in der Sprachtechnologie Standard ist, werden im zweiten Semester im Modul Computational Linguistics Team Laboratory (6 LP) vermittelt und eingeübt. Das Modul geht als benotete Studienleistung ein (auf Basis des im Rahmen des Projekts erstellten Systems und einem Projektbericht dazu).

 
 
Electives

Im Verlauf der ersten drei Semester können zusätzlich zu den genannten Pflicht- und Wahlpflichtmodulen ergänzende Spezialisierungsmodule (Electives) im Umfang von insgesamt 36 LP aus Wahlkatalogen gewählt werden, mit bestimmten formellen Maßgaben, die in der Prüfungsordnung spezifiziert sind. Der Bewertungsmodus der Einzelmodule ist im Modulhandbuch festgelegt. Zur Auswahl steht erstens das Modulangebot des Instituts für maschinelle Sprachverarbeitung zu spezialisierten computerlinguistischen Themen, das überwiegend im Rahmen von 6-LP-wertigen Modulen studierbar ist. (Daneben können im Zuge einer flexiblen Kombinationsmöglichkeit einzelne zusätzliche Spezialmodule im Umfang von nur 3 LP studiert werden.) Zur Ergänzung der computerlinguistischen Inhalte können die Studierenden je nach Vorkenntnissen, Schwerpunktsetzung und Interessenslage in Abstimmung mit der betreuenden Person Module aus den weiteren Masterstudiengängen der Fakultät 5 Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie aus dem Masterstudiengang “Sprachtheorie und Sprachvergleich” wählen. Der Prüfungsausschuss kann auch weitere Module als ergänzende Spezialisierungsmodule zulassen. Insbesondere kann das Kontingent an 36 LP auch dafür genutzt werden, Studienleistungen anerkennen zu lassen, die während eines Auslandssemesters (typischerweise im dritten Semester) erbracht werden.

Zusätzliche Schlüsselkompetenz-Module aus dem universitätsweiten Angebot gehen im Umfang von 3 LP in den Masterstudiengang ein. Diese können in einem beliebigen Semester abgelegt werden (Anmeldung rechtzeitig erforderlich!).

 
Research Module

Im dritten und vierten Semester wird typischerweise das Research Module (mit insgesamt 12 LP) angesetzt, das zwei Teile beinhaltet:

(1) Das Research Seminar wird einmal jährlich im Wintersemester angeboten. Das Hautpziel besteht darin, Masterstudierende mit Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens vertraut zu machen. Die Veranstaltung bietet sowohl theoretischen Hintergrund als auch die Möglichkeit zur praktischen Anwendung (inklusive einer Einführung in LaTeX). Zusätzlich geben die Forschungsgruppen des IMS jeweils einen Überblick über ihre Forschungsthemen und MitarbeiterInnen. Das Research Seminar soll die Studierenden (a) bei der Suche nach einem Thema und einem/r BetreuerIn für ihre Masterarbeit unterstützen und (b) für die Arbeit an und das Verfassen ihrer Masterarbeit vorbereiten. Die Leistungen werden nicht benotet, müssen aber als verpflichtende Vorleistungen abgegeben werden, um das Research Module bestehen zu können (d.h. um die Note für das Research Colloquium als Note für das komplette Research Module zu erhalten; bei Abwesenheit im Wintersemester können die Leistungen über eine individuelle Absprache mit den Dozenten geregelt werden).

(2) Das Research Colloquium ist nicht auf ein bestimmtes Semester festgelegt. Um die Bedingungen des Research Colloquium zu erfüllen, muss jede/r Studierende einen Vortrag über die (laufende) Arbeit an der Masterarbeit mit anschließender Diskussion halten. Der Vortrag und die Diskussion werden benotet und bestimmen die Endnote für das Research Module (unter der Bedingung, dass die Studierenden die Vorleistungen aus dem Research Seminar erbracht haben).

 
Masterarbeit

Die eigentliche Masterarbeit erstreckt sich als 30-LP-Modul über das vierte Semester. Die Gewichtung der Prüfungs- und Studienleistungen für die Master-Gesamtnote ist in der Prüfungsordnung festgelegt.

 

Module und Leistungspunkte

 
Module

Das Studium gliedert sich in Module, für die nach bestandener Modulprüfung bzw. nach Bestehen der Modulteilprüfungen die dem jeweiligen Modul zugeordneten Leistungspunkte (LP) vergeben werden. Module haben eine Größe zwischen 3 und 12 LP. Die Module umfassen inhaltlich zusammenhängende Lehrveranstaltungen und erstrecken sich über ein oder zwei Semester.
(Die maßgebliche Information zur Modulspezifikation findet sich im LSF-System oder als PDF hier.)

 
Leistungspunkte

Während des Studiums sind Leistungspunkte (LP) zu erwerben, durchschnittlich 30 pro Semester. Ein LP entspricht einem Arbeitsaufwand von etwa 30 Stunden. Leistungspunkte sind ein quantitatives Maß für den mit dem Studium verbundenen zeitlichen Arbeitsaufwand und werden für das erfolgreiche Erbringen bestimmter Studienleistungen vergeben. Insgesamt werden für den Master 120 LP benötigt. Die Vertiefungsmodule sind im Umfang von 33 Leistungspunkten, Spezialisierungsmodule im Umfang von 54 Leistungspunkten zu belegen. Zusätzlich müssen Lehrveranstaltungen zu den Schlüsselqualifikationen im Umfang von 3 Leistungspunkten belegt werden. Die abschließende Masterarbeit umfasst 30 Leistungspunkte.

 

Zeitplan

Die Tabelle der Studienstruktur bietet eine Übersicht über den Zeitplan des Studiums und über die Vertiefungs- und Spezialisierungsmodule. Das Studium dauert insgesamt 4 Semester. Der übliche Einstieg ist immer zum Wintersemester, eine Zulassung ist jedoch auch zum Sommersemester möglich.

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