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Ablauf des Studiums

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Ablauf des Studiums

Der Master-Studiengang umfasst 4 Fachsemester und 120 Leistungspunkte. Das Studium ist untergliedert in Pflicht-, Vertiefungs- und Spezialisierungsmodule bzw. Wahlbereichsmodule.

Prüfungsordnung (PO) 2011 Prüfungsordnung (PO) 2017

Die Vertiefungsmodule/Concentrations sind
im Umfang von 24 Leistungspunkten,
Spezialisierungsmodule/Electives im Umfang
von 36 Leistungspunkten zu belegen.

Wahlbereichsmodule sind im Umfang von 60 LP
zu belegen, dabei müssen in einem der drei
CL-Kataloge "Core Computational Linguistics",
"Applied Natural Language Processing" oder
"Speech Processing" mindestens 18 LP
erworben werden und in den anderen beiden
jeweils mindestens 6 LP.

Zusätzlich müssen Lehrveranstaltungen zu den Schlüsselqualifikationen im Umfang von 3 Leistungspunkten belegt werden. Die abschließende Masterarbeit umfasst 30 Leistungspunkte.

Es wird empfohlen, am Anfang des Studiums v.a. „Vorlesungen“ und überblickgebende / einführende Veranstaltungen zu besuchen und die vertiefende Veranstaltungsart „Seminar“ in späteren Semestern zu wählen (besonders für Studieninteressierte, die keinen Abschluss in Maschineller Sprachverarbeitung / Computerlinguistik haben).

 

Studienstruktur / Zeitplan

Link zum aktuellen Studienverlaufsplan. Dieser Plan ist lediglich eine Empfehlung; er ist flexibel anpassbar, indem Module ausgetauscht werden. Der übliche Einstieg ist zum Wintersemester, eine Zulassung ist jedoch auch zum Sommersemester möglich. Bitte beachten Sie die Hinweise dazu auf unseren Webseiten. Für Studienanfänger aus der Informatik oder Linguistik, die im Sommersemester starten, empfiehlt sich zusätzlich eine Fachstudienberatung, um das erste Semester bestmöglich zu nutzen, da die Grundlagenwiederholungsvorlesung jeweils im Wintersemester stattfindet.

 
Methods in CL

Der typische Studienverlauf im Master-Studiengang gestaltet sich folgendermaßen: Mit dem für alle verpflichtenden Modul “Methods in Computational Linguistics” (9 LP nach PO 2011 bzw. 12 LP nach PO 2017) wird im ersten Semester eine gemeinsame methodologische Basis gelegt (die Veranstaltung schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab).

 
 
CL Team Laboratory

Zentrale Fertigkeiten und Kompetenzen für die Projektarbeit im Team, wie sie sowohl in der akademischen Forschung als auch in der Entwicklungsarbeit in der Sprachtechnologie Standard sind, werden im zweiten Semester im Modul Computational Linguistics Team Laboratory (6 LP) vermittelt und eingeübt. Das Modul geht als benotete Studienleistung ein (auf Basis des im Rahmen des Projekts erstellten Systems und eines Projektberichts dazu). Für Studienanfänger aus der Informatik oder Linguistik, die im Sommersemester starten, empfiehlt sich die Teilnahme am CL Team Lab erst im 3. Fachsemester.

 
 
Concentrations / Electives

 
PO 2011 PO 2017

Des Weiteren wählt jede(r) Studierende
zwei Vertiefungslinien (Concentrations; je 12 LP)
zu jeweils einem Kernbereich der Computerlinguistik.
Zur Auswahl stehen 

  • Computational Syntax and Semantics,
  • Laboratory Phonology and Speech Processing,
  • Statistical Natural Language Processing.

Die Vertiefungslinien haben zum Ziel, die Studierenden
mit den Theorien, Modellen und Methoden der
jeweiligen aktuellen Forschung vertraut zu machen
und so die nötigen Vorkenntnisse für eigenständige
Arbeiten bereitzustellen. In jeder Vertiefungslinie werden
über zwei Semester hinweg Veranstaltungen im Umfang
von 8 Semesterwochenstunden absolviert, die im Rahmen
von jeweils einer mündlichen Prüfung abgeprüft werden.

Im Verlauf der ersten drei Semester können zusätzlich
zu den genannten Pflicht- und Wahlpflichtmodulen
ergänzende Spezialisierungsmodule (Electives) im
Umfang von insgesamt 36 LP aus Wahlkatalogen
gewählt werden, mit bestimmten formellen Maßgaben,
die in der Prüfungsordnung spezifiziert sind. Der
Bewertungsmodus der Einzelmodule ist im
Modulhandbuch festgelegt. Zur Auswahl steht
hauptsächlich das Modulangebot des Instituts für
Maschinelle Sprachverarbeitung zu spezialisierten
computerlinguistischen Themen.

Nach der aktuellen Prüfungsordnung geschieht
die Schwerpunktsetzung in anderer Form. Im
Wahlbereich (insgesamt 60 LP) wird aus einem
der drei CL-Kataloge "Core Computational Linguistics",
"Applied Natural Language Processing" oder
"Speech Processing" mit mindestens 18 LP
ein inhaltlicher Schwerpunkt gelegt. Die anderen
beiden Kataloge müssen mindestens 6 LP
beinhalten.

Zur Ergänzung der computerlinguistischen Inhalte können die Studierenden je nach Vorkenntnissen, Schwerpunktsetzung und Interessenslage in Abstimmung mit der betreuenden Person Module aus den weiteren Masterstudiengängen der Fakultät 5 Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie aus dem Masterstudiengang Sprachtheorie und Sprachvergleich wählen. Der Prüfungsausschuss kann auch weitere Module als ergänzende Spezialisierungsmodule zulassen. Insbesondere kann das Wahlbereichskontingent auch dafür genutzt werden, Studienleistungen anerkennen zu lassen, die während eines Auslandssemesters (typischerweise im dritten Semester) erbracht werden.

Ein zusätzliches Schlüsselkompetenz-Modul aus dem universitätsweiten Angebot geht im Umfang von 3 LP in den Masterstudiengang ein. Dieses kann in einem beliebigen Semester abgelegt werden (Anmeldung rechtzeitig erforderlich!).

 
Research Module

Im dritten und vierten Semester wird typischerweise das Research Module (mit insgesamt 12 LP nach PO 2011 bzw. 9 LP nach PO 2017) angesetzt, das zwei Teile beinhaltet:

(1) Das Research Seminar wird einmal jährlich im Wintersemester angeboten. Das Hautpziel besteht darin, Masterstudierende mit Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens vertraut zu machen. Die Veranstaltung bietet sowohl theoretischen Hintergrund als auch die Möglichkeit zur praktischen Anwendung (inklusive einer Einführung in LaTeX). Zusätzlich geben die Forschungsgruppen des IMS jeweils einen Überblick über ihre Forschungsthemen und MitarbeiterInnen. Das Research Seminar soll die Studierenden (a) bei der Suche nach einem Thema und einem/r BetreuerIn für ihre Masterarbeit unterstützen und (b) für die Arbeit an und das Verfassen ihrer Masterarbeit vorbereiten. Bei Abwesenheit im Wintersemester können die Leistungen über eine individuelle Absprache mit den Dozierenden geregelt werden. StudienanfängerInnen im Sommersemester können das Research Seminar ggf. schon in ihrem zweiten Semester belegen.

PO 2011 PO 2017

Die Leistungen werden nicht benotet, müssen aber
als verpflichtende Vorleistungen abgegeben werden,
um das Research Module bestehen zu können
(d.h. um die Note für das Research Colloquium als
Note für das komplette Research Module zu erhalten).

(2) Das Research Colloquium ist nicht auf ein bestimmtes
Semester festgelegt. Um die Bedingungen des Research
Colloquium zu erfüllen, muss jede/r Studierende einen
Vortrag über die (laufende) Arbeit an der Masterarbeit
mit anschließender Diskussion halten. Der Vortrag
und die Diskussion werden benotet und bestimmen
die Endnote für das Research Module (unter der
Bedingung, dass die Studierenden die Vorleistungen
aus dem Research Seminar erbracht haben).

Im Rahmen des Research Seminars wird ein
benotetes Proposal (1/3 der Endnote) für die
Abschlussarbeit erstellt.

(2) Gegen Ende der Bearbeitungszeit für die
Masterarbeit wird ein Vortrag über das
Masterarbeitsthema gehalten und durch
eine mündliche Prüfung ergänzt. Beides
wird benotet und geht zu je einem Drittel
in die Gesamtnote für das Research Module ein.

 
Masterarbeit

Die eigentliche Masterarbeit erstreckt sich als 30-LP-Modul über das vierte Semester. Die Gewichtung der Prüfungs- und Studienleistungen für die Master-Gesamtnote ist in der Prüfungsordnung festgelegt.

 

Module und Leistungspunkte

 
Module

Das Studium gliedert sich in Module, für die nach bestandener Modulprüfung bzw. nach Bestehen der Modulteilprüfungen die dem jeweiligen Modul zugeordneten Leistungspunkte (LP) vergeben werden. Module haben eine Größe zwischen 3 und 12 LP. Die Module umfassen inhaltlich zusammenhängende Lehrveranstaltungen und erstrecken sich über ein oder zwei Semester.

Modulbeschreibungen finden sich in C@MPUS und im Modulhandbuch.

 
Leistungspunkte

Während des Studiums sind Leistungspunkte (LP) zu erwerben, durchschnittlich 30 pro Semester. Ein LP entspricht einem Arbeitsaufwand von etwa 30 Stunden. Leistungspunkte sind ein quantitatives Maß für den mit dem Studium verbundenen zeitlichen Arbeitsaufwand und werden für das erfolgreiche Erbringen bestimmter Studienleistungen vergeben. Insgesamt werden für den Master 120 LP benötigt. Die Pflichtmodule sind im Umfang von 27 LP, die Vertiefungsmodule / Spezialisierungsmodule / Wahlbereichsmodule im Umfang von insgesamt 60 Leistungspunkten zu belegen. Zusätzlich müssen Lehrveranstaltungen zu den Schlüsselqualifikationen im Umfang von 3 Leistungspunkten belegt werden. Die abschließende Masterarbeit umfasst 30 Leistungspunkte.

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