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Hauptstudium

Auch im Hauptstudium gibt es noch einige gemeinsame Pflichtveranstaltungen, doch bietet es insgesamt wesentlich mehr Gestaltungsfreiheit. Denn spätestens nach dem 5. Semester sollte man sich für einen von vier Schwerpunkten entscheiden, dem dann knapp ein Drittel der im Hauptstudium belegten Lehrveranstaltungen entstammen. Die möglichen Schwerpunkte entsprechen in etwa der Gliederung des IMS:

  • Theoretische Computerlinguistik (zum Lehrstuhl)
    Hierunter fallen fortgeschrittene Seminare zu Parsing und Syntax.
  • Anwendungsorientierte Computerlinguistik (zum Lehrstuhl)
    Dazu gehören z.B. die maschinelle Lexikographie ebenso wie die automatische Spracherkennung und die maschinelle Übersetzung.
  • Experimentelle Phonetik (zum Lehrstuhl)
    In diesem Schwerpunkt geht es unter anderem um die automatische Erkennung und Synthese gesprochener Sprache.
  • Logik und Semantik (zum Lehrstuhl)
    Dieser Schwerpunkt deckt die logische Bedeutungsanalyse in ihren Grundlagen und computerlinguistischen Anwendungen (z.B. bei Dialogsystemen) ab.

Innerhalb der Schwerpunkte gibt es wiederum eine gewisse Freiheit beider Auswahl der Lehrveranstaltungen. Genaueres regelt die Prüfungsordnung.

5. Sem. Semantik II (4) Parsing I (4) Sprachsynthese I (4) Algorithmische Syntax (4) Nebenfach (4) 20
6. Sem. Allgemeine Pflichtveranstaltungen Nebenfach (4) 20
7. Sem. Schwerpunktpflichtveranstaltungen Nebenfach (4) 20
8. Sem. Wahlveranstaltungen, Studienarbeit Nebenfach (4) 20
9. Sem. Diplomarbeit    

Tabelle 2: Aufbau des Hauptstudiums

 

Bei den fortgeschrittenen Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums handelt es sich um Seminare, in denen die Studierenden Vorträge halten, die sie anschließend schriftlich ausarbeiten; in den anwendungssorientierten Kursen kann auch eine Programmierarbeit das Referat ersetzen oder ergänzen. Auswahl und Inhalte der fortgeschrittenen Seminare orientieren sich am aktuellen Lehrangebot. Weitere Informationen bietet sind im LSF und unter Lehrveranstaltungen zu finden.

 

Am Ende des Studiums stehen - neben den jeweiligen Nebenfachprüfungen - zwei Diplomklausuren sowie die Diplomarbeit. Letztere ist eine längere wissenschaftliche Arbeit, deren Anfertigung etwa ein Semester in Anspruch nehmen sollte. DasThema der Diplomarbeit wird von den jeweiligen PrüferInnen vergeben, wobei Vorschläge der KandidatInnen stets willkommen sind. Als eine Vorbereitung auf die Diplomarbeit ist die Studienarbeit zu betrachten, die bereits im 8. Semester angefertigt wird. Nach Ablegung aller Klausuren und Benotung der Diplomarbeit wird dann die Diplom-Urkunde ausgestellt, und die Absolventen tragen den Titel Diplom-Linguist(in).