Institut

Studium

Forschung


 

Nach dem Studium

Nach dem Studienabschluss (Diplom bzw. Magister) bietet das IMS - Begabung und Interesse vorausgesetzt - die Möglichkeit einer computerlinguistischen Promotion zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.). Die zahlreichen am IMS angesiedelten Forschungsprojekte bieten interessante Promotionsmöglichkeiten im Rahmen von Angestellten- oder Hilfskraft-Verträgen.

Berufsaussichten

ComputerlinguistInnen stehen zahlreiche Berufsmöglichkeiten offen. Ein Teil der Einsatzgebiete sind klar der Grundlagenforschung zuzurechnen, die vor allem an den Universitäten, aber auch in den Forschungszentren der großen Computerfirmen betrieben werden. Computerlinguistisches Know-how - zusammen mit soliden Programmierkenntnissen - ist aber auch in kleineren und mittleren Betrieben gefragt, die intelligente Software im Umfeld elektronischer Medien herstellen und die zugehörigen Dienstleistungen anbieten. Für den effizienten Zugriff auf große Dokumentmengen im Internet und in firmeninternen Netzen (Wissensmanagement) und zum Zugriff auf elektronische Produktkataloge (E-Commerce) werden linguistische Komponenten wie Thesauri und Textanalyse-Systeme benötigt. Außerdem können häufig wiederkehrende Benutzeranfragen z.B. in Benutzer-Help-Desks mittels linguistischer Software computergestützt bearbeitet werden. Weitere Anwendungsgebiete sind computerunterstützte Übersetzer- und Lexikographen-Arbeitsplätze, maschinelle Übersetzung und Sprachlern-Software.

 

Für Diplom-LinguistInnen mit Phonetik-Schwerpunkt gibt es einerseits den Bereich der Spracherkennung, z.B. in telefonischen Dialogsystemen und der Sprachsteuerung von Software wie z.B. einem Fahrzeug-Navigationssystem. Andererseits gibt es den Text-to-Speech-Bereich, d.h. die Erzeugung gesprochener Sprache zum Vorlesen von Text in mobilen Anwendungen usw. Außerdem gibt es Betätigungsfelder in der Diagnose und Therapie von Sprachstörungen und in der Sprechererkennung im Sicherheitsbereich.