Institut

Studium

Forschung


 

 �bersichtsliste
- Veranstaltungskommentare (auch als postscript icon Postscript zum Herunterladen und Ausdrucken verf�gbar)
 Stundenplan (auch als postscript icon Postscript zum Herunterladen und Ausdrucken verf�gbar)

Veranstaltungskommentare

Agnes Bende-Farkas: Event Structures in Syntax and Semantics (HS2)

Termine:

  • Mi 15.45-17.15, Raum M13.11 - Vorlesung

Kommentar:

This is a survey course on lexical decomposition analyses. It will start from classic papers (Jackendoff, Dowty, Fillmore)and then focus on recent developments (Pustejovsky et al., Hale-Keyser, Borer, Doron,  Levin--Rappaport Hovav, Kratzer...). Students are welcome to present their own work. We will focus both on the decomposition of simple verbs (transitive open) and on the building of complex event structuresby adding more material (causatives, resultatives, Goal phrases,prefixes). One of the aims of this course is to provide tutoring to studentswho have (MA or PhD) projects in this domain.

Teilnahmevoraussetzungen:

Semantics 1-2, Logic 1-2

Leistungsnachweis:

presentation; short paper


Rainer B�uerle: Pragmatik (HS4)

Termine:

  • Mo 14.00-15.30, Raum M12.21
  • Mi 9.45-11.15, Raum M12.21

Teilnahmevoraussetzungen:

Vordiplom, Semantik II

Leistungsnachweis:

Klausur

Literatur:

wird in der Vorlesung an- bzw. ausgegeben

Rainer B�uerle: Semantik I (PS4)

Termine:

  • Di 11.30-13.00, Raum M12.21
  • Do 11.30-13.00, Raum M12.21

Teilnahmevoraussetzungen:

Logik und formale Grundlagen I

Leistungsnachweis:

Klausur

Literatur:

Begleitskript/-buch wird am Semesterbeginn ausgegeben

Grzegorz Dogil, Bernd M�bius: Kolloquium f�r Examenskandidaten (HS2)

Termine:

  • Di 11.30-13.00, Raum 3.11 Phonetiklabor

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2004-SS/KollEx/index.html


Grzegorz Dogil: Neurocognition of Language/Neurokognition der Sprache (HS4)

Termine:

  • Fr 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor
  • Fr 11.30-13.00, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

In der Lehrveranstaltung werden die modernen Methodender Neurolinguistischen Forschung dargestellt und diskutiert.Ausgehend von den klinischen Daten �ber Sprach- und Sprechstvrungenwerden die Beziehungen zwischen Hirnfunktionen und Sprachfunktionendargestellt. Auf dieser Grundlage werden die Ergebnisse modernerbildgebender Verfahren bei der Untersuchung der ungest�rtenSprachproduktion und Sprachwahrnehmung anhand eigener Datendiskutiert.

Teilnahmevoraussetzungen:

Graduiertenkolleg Members and advanced students of Lingustics (M.A. and Diplom)

Literatur:

Brown, C. and P. Hagoort (1999) The Neurocognition of Language. Oxford University Press.M�ller, H. and G. Richeit (2003) Neurokognition der Sprache. Newmayer Verl.Sprache und Gehirn

Grzegorz Dogil: Spracherkennung I (HS4)

Termine:

  • Di 8.00-9.30, Raum M12.21
  • Do 8.00-9.30, Raum M12.21

Kommentar:

In dem Seminar werden die Methoden der akustischen Analyse vermittelt. Die g�ngigen Methoden der Sprachaufzeichnung und Sprachanalyse werden mit Hilfe der am Institut vorhandenen Rechner und Software einge�bt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Phonetik/Phonologie

Leistungsnachweis:

Regelm��ige Teilnahme, �bungen

Literatur:

Neppert + Petursson, 1986, Elemente einer akustischen Phonetik, Buske Verlag: Hamburg. Lass N.J., 1996, Principles of Experimental Phonetics, Mosby: St. Louis etc. Stevens, K. 1998. Acoustic Phonetics, MIT Press.

Stefan Evert: Statistische Methoden (PS4)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum M12.21
  • Do 11.30-13.00, Raum M13.11

Kommentar:

Das Seminar f�hrt in Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitstheorie, derStatistik und der Informationstheorie ein. Die methodischen Grundlagenzur statistischen Bewertung von Experimenten werden vorgestellt undanhand von Beispielen mit Hilfe des Rechners ge�bt.Kursprogramm:- Einf�hrung und �berblick - Mathematische Grundlagen:   Kombinatorik, Analysis, Logarithmen und Bruchrechnen- Einf�hrung in die Programmiersprache R- Grundz�ge der Wahrscheinlichkeitstheorie:   der Laplacesche Wahrscheinlichkeitsraum- Statistische Daten: Stichproben und Experimente, Skalen- Deskriptive Statistik, Auswertung von Daten mit R- Wahrscheinlichkeitstheorie- Diskrete und kontinuierliche Verteilungen- Ein Ausflug in die Informationstheorie: Entropie und Mutual Information- Statistische Hypothesentests:  Binomialtest, z-Test, t-Test, chisq-Test, ANOVA- Unabh�ngigkeitstests und Assoziationsma�e- Anpassungstests, Testen auf Zuf�lligkeit- lineare statistische Modelle

Teilnahmevoraussetzungen:

Mathematische Grundkenntnisse; Interesse an Statistik :-)

Leistungsnachweis:

schriftliche Hausaufgabe f�r unbenoteten Seminarschein

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2003-SS/Statistische-Methoden


Christian Fortmann, Christian Rohrer: Syntax I (V2+�2)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum M13.11
  • Do 9.45-11.15, Raum M13.11

Kommentar:

Das Seminar bietet eine Einf�hrung in die LFG. Es sollen der Formalismus der LFG, ihre Repr�sentationen und Regelnerarbeitet werden. Daneben werden die Besonderheiten der Syntax desDeutschen erarbeitet. Textgrundlage ist das Seminarskript``Deutsche Satzstruktur''.

Literatur:

W�llstein-Leisten, A.; Heilmann, A.; Stepan, P.; Vikner, S.: DeutscheSatzstruktur : Grundlagen der syntaktischen Analyse, T�bingen:Stauffenburg, 1997.

Ulrich Heid, Christian Hying: Dialogsysteme (HS2)

Termine:

  • Mi 14.00-15.30, Raum M12.21 - Vorlesung

Kommentar:

Im Seminar werden linguistische Anforderungen an Dialogsysteme und deren Loesung in Forschungsprototypen und kommerziellen Anwendungen vorgestellt. Begleitendzum Seminar werden kleine Aufgaben gestellt, die denTeilnehmern einen Einblick in die Funktionsweise undProgrammierung von Dialogsystemen geben sollen. Dabei verwenden wir je nach Interesse das CSLU Toolkit (GUI), einen VoiceXML-Browser (XML) oder das Trindikit (Prolog).

Teilnahmevoraussetzungen:

HS Pragmatik

Leistungsnachweis:

Seminarvortrag und �bungen

Literatur:

wird w�hrend des Seminars mitgeteilt.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2004-SS/Dialogsysteme/


Ulrich Heid: Lexikalische Akquisition (HS2)

Termine:

  • Do 8.00-9.30, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Das Seminar gibt einen �berblick �ber Methoden der lexikalischenAkquisition aus Corpora, wobei folgende Anwendungen als Beispielf�llediskutiert werden: - Die Erarbeitung von NLP-W�rterb�chern f�r Subkategorisierung und  Distribution- Die Akquisition von Kollokationen aus Texten- Die Extraktion von Fachwortschatzkandidaten aus FachtextenDas Seminar gliedert sich in die folgenden Abschnitte:- �berblick und Ziele- Corpuslinguistische Grundlagen: Corpuszusammensetzung, Metadaten,   Annotationen und Annotationsverfahren, Corpusrepr�sentation- Corpusabfragewerkzeuge:  CQP; TIGERSearch f�r Baumbankabfrage; NXT Search f�r die Abfrage von   mehrschichtig annotierten Corpora;- Verfahren der Corpusabfrage und der Datenextraktion:  - Wortbasierte Suche, Suche in chunked text oder Baumbanken,     Suche in mehrschichtig annotierten Corpora, Forschungsfragen zur    gemeinsamen Nutzung von Metadaten und linguistischen Annotationen in der    Akquisition  - Von interaktiver zu automatisierter Abfrage: Werkzeuge f�r Termextraktion    und W�rterbucherg�nzung  - Kombination von linguistischer Suche und statistischer Filterung bei der    KollokationsextraktionDie Leitfragen, unter denen die Seminarthemen behandelt werden sollen, sind(a) Lexikalische Akquisition als Testen von linguistischen Hypothesen(b) Precision vs. recall: wie l��t sich die G�te des extrahierten Materials     steigern?(c) Was sind Methoden f�r die Akquisition aus Corpora mit einfachen vs. mit     komplexen Annotationen?

Teilnahmevoraussetzungen:

Softwarelabor 2

Leistungsnachweis:

Referat und Ausarbeitung, Hausaufgaben

Literatur:

Wird im Seminar verteilt

Ulrich Heid: Maschinelle �bersetzung I (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum M12.21

Kommentar:

Das Seminar f�hrt in die Forschungsfragen der maschinellen �bersetzung ein. Dabei wird ein transferbasierter Ansatz als Grundlage genommen, der auf F-Strukturen der Lexikalisch-Funktionalen Grammatik aufsetzt. Die theoretischen Aspekte werden anhand einen kleinen Testsystems diskutiert, welches aufeiner Version der deutschen LFG-Grammatik des IMS beruht.Themenkomplexe:- Problemstellung der M�: Disambiguierung und Zuordnung von Teilstrukturen- Transfer auf F-Strukturen mit Hilfe des Projektionsansatzes von   KAPLAN et al. 1995- Linguistische �bersetzungsprobleme und ihre Behandlung im LFG-Transferansatz- �berblick �ber andere Ans�tze zur Maschinellen �bersetzung.

Teilnahmevoraussetzungen:

Syntax I und Syntax II

Leistungsnachweis:

Klausur am Semesterende

Literatur:

Wird in der ersten Sitzung angegeben.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2002-SS/Maschinelle-UebersetzungI/


Ulrich Heid: Einf�hrung in die Morphologie (PS2)

Termine:

  • Mi 9.45-11.15, Raum M13.11

Kommentar:

Das Seminar f�hrt in die Grundbegriffe der Morphologie ein. Dabei werden zun�chst die linguistischen Grundlagen und die Terminologie der Morphologie(Flexion und Wortbildung) erkl�rt und diskutiert. Im zweiten Schritt werden anhand ausgew�hlter Beispiele aus der Wortbildungund der Flexion (verschiedene europ�ische Sprachen) die gegenseitigenAbh�ngigkeiten zwischen Morphologie und Syntax bzw. zwischen Morphologie und Semantik angesprochen.In der Computerlinguistik sind seit rund zehn Jahren Modellierungen der Flexionsmorphologie f�r verschiedene Sprachen verf�gbar. Im Seminar werdendie Grundlagen der wichtigsten Modellierungen (Zwei-Ebenen-Morphologie,WordManager, unifikationsbasierte Ans�tze) diskutiert und anhand vonBeispielsystemen erprobt. Gleichzeitig wird thematisiert, wie die Wortbildungmodelliert werden kann (Beispiele zum Deutschen).Themenliste (�berblick):- Grundbegriffe der Morphologie- Morphologie vs. Phonologie/Phonetik, Syntax, Semantik- Flexionsmorphologie- Derivations- und Kompositionsmorphologie- Finite-State-Implementierungen von morphologischen Ph�nomenen- Andere Implementierungen von Flexions- und Wortbildungsmorphologie

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Sprachwissenschaft

Leistungsnachweis:

Aktive Mitarbeit, Hausaufgaben, Klausur am Semesterende

Literatur:

Laurie BAUER: Introducing linguistic Morphology, (Edinburgh: Edinburgh University Press), 1988Weitere Literatur wird jeweils angegeben.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2002-SS/Morphologie-Einfuehrung/


Egbert Lehmann, Bernd Bohnet, Ulrich Heid: Natural Language Generation (HS2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum Informatik

Kommentar:

Das Seminar gibt einen �berblick �ber die Prinzipien und �ber aktuelleForschungen im Bereich der Generierung nat�rlichsprachlicher Texte. Esgliedert sich in die folgenden Teile: - Einf�hrender �berblick:  Fragestellungen, Architekturen f�r Natural Language generation (NLG)- Komponenten von NLG-Systemen:  Von den Inhalten �ber die Aufteilung der Texte und S�tze zur Oberfl�che:  Content determination, Document planning, Aggregation, Lexikalisierung   und Paraphrasierung, Obrefl�chenrealisierung- Anwendungen der Generierung nat�rlichsprachlicher Texte:  Berichte �ber bekannte Systeme und �ber laufende Forschungsarbeit am IIS  (Fakult�t Informatik): Umweltberichte, Museumsf�hrungen, Wettervorhersage,  multimodale Systeme, NLG in der Maschinellen �bersetzung- Forschungsthemen (Arbeiten am IIS):  Linearisierung im Deutschen (markierte vs. unmarkierte Wortstellung,   Thema/Rhema-Gliederung etc.), Lernen von Linearisierungsregeln.

Leistungsnachweis:

Referat und zugeh�rige Ausarbeitung

Literatur:

Literatur wird angegeben und z.T. ausgeh�ndigt.

Arthur Merin: Aristoteles: Poetik (HS2)

Termine:

  • Fr 14.00-15.30, Raum M12.21

Kommentar:

Die �berlieferte Schrift des Aristoteles ist nach wievor eine der einflussreichsten Abhandlungen zur Struktur kunstfertigerDiskurse �berhaupt. In diesem Seminar wollen wir sie im Lichte heutigerErkenntnisse der Philosophie und der Sprachwissenschaft auf ihrsystematisches Interesse hin untersuchen. Wir setzen dabei eineng�ngigen �bersetzungstext voraus.TERMINE:Nach Vereinbarung geblockt. Voranmeldung per e-mail zumSemesteranfang erbeten ( merin@ims.uni-stuttgart.de )

Teilnahmevoraussetzungen:

Logische Prop�deutik

Literatur:

Aristoteles 'Poetik'. Stuttgart:Reclam 1982. (Zweisprachige Ausgabe von M. Fuhrmann).Weitere Literatur nach Absprache

Bernd M�bius: Phonetics and Phonology (HS4)

Termine:

  • Do 14.00-15.30, Raum 3.11 Phonetiklabor
  • Do 15.45-17.15, Raum 3.11 Phonetiklabor

Kommentar:

This seminar addresses current theories and methodologies in phoneticsand (experimental or laboratory) phonology.Participants: Members of the Graduiertenkolleg; advanced students arewelcome but are requested to register in person with the instructor.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2004-SS/GK-Phon/index.html


Bernd M�bius: Sprachsynthese II (HS2)

Termine:

  • Di 15.45-17.15, Raum M12.21

Kommentar:

Aufbauend auf den im Seminar Sprachsynthese I vermittelten Kenntnissen korpusbasierter Synthese konzentriert sich diese Lehrveranstaltung auf das als Unit Selection bezeichnete Sprachsyntheseverfahren. Das Seminar wird unmittelbar an die aktuellen Forschungsarbeiten am IMS ankn�pfen. Auf diese Weise sollen die Teilnehmer(innen) die Chancen, aber auch die Grenzen der Unit Selection-Synthese aus erster Hand kennen lernen.Voraussetzung f�r die Teilnahme ist die Bereitschaft, aktiv an �bungenund Experimenten mit dem IMS-Sprachsynthesesystem mitzuwirken. Diepraktische Arbeit wird alle Komponenten eines TTS-Systems einbeziehen: linguistische Textanalyse, prosodische Analyse und Generierung, akustische Einheitenauswahl und -verkettung. Bei Interesse k�nnen die Experimente auch in weiterf�hrende Projekte (Studienarbeit, Diplomarbeit) m�nden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzungen: Sprachsynthese I (unbedingt)

Leistungsnachweis:

Regelm��ige Teilnahme, Gruppenprojekt mit Dokumentation

Literatur:

1) Richard Sproat (Hg.) (1998): Multilingual Text-to-SpeechSynthesis. Kluwer, Dordrecht.2) Thierry Dutoit (1997): An Introduction to Text-to-SpeechSynthesis. Kluwer, Dordrecht.3) Bernd M�bius (2001): German and Multilingual Speech Synthesis. AIMS 7 (4).

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2004-SS/SyntheseII/index.html


Christine Nanz: Syntaxanalyse komplexerer Strukturen des Japanischen und Koreanischen (HS2)

Kommentar:

In diesem Seminar sollen komplexe Strukturen des Japanischen und Koreanischen (u.a. mit Hilfe der LFG) betrachtet werden. Dabei werden auch die Probleme der maschinellen �bersetzung der behandelten Strukturenins Deutsche einen Schwerpunkt des Seminars bilden.Eine kurze Einf�hrung in die LFG wird in der ersten Sitzung stattfinden.Kompaktseminar in der ersten Woche dervorlesungsfreien Zeit im JuliMo - Fr zwischen 8.00 und 12.00 Uhr

Teilnahmevoraussetzungen:

Japanischkenntnisse und Koreanischkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Literatur:

Literaturhinweis in der ersten Sitzung

Peter Regel-Brietzmann, Marcus Fach: Spracherkennung III (HS2)

Termine:

  • Block

Kommentar:

Blockseminar. Ende des Sommersemesters / 3.11 Das Seminar teilt sich in einen theoretischen Teil und einenpraktischen Teil am Rechner. Der theoretische Teil enth�lt dieGrundlagen der automatischen Spracherkennung. Den Schwerpunkt bildendie Hidden-Markov-Modelle. Au�erdem sind Spezialthemen, die impraktischen Teil umgesetzt werden, Inhalt des Seminars. Der praktischeTeil enth�lt eine �bung am Rechner, die den Umgang mit demHidden-Markov-Toolkit (HTK) und das Erarbeiten spezieller Probleme derSpracherkennung zum Ziel hat (z.B. optimale Wortuntereinheiten,Aussprachevarianten, Sprechererkennung).

Teilnahmevoraussetzungen:

Grundlagen der Phonetik und Signalverarbeitung sind n�tzlich, aber nicht Voraussetzung

Leistungsnachweis:

Seminararbeit

Literatur:

- Kapitel aus N. Lass: Principles of Exp. Phonetics, Kapitel 11,'Speech Recognition by Computers': Sehr gut geschrieben, umfassendeGrundlagenvermittlung, engl.- Artikel aus Zeitschrift C't, 1993: 'His Master'sVoice' Nicht mehr ganz neu, aber immer noch informativ, deutsch- Artikel aus Zeitschrift iX, 1999: 'HAL, hoerst du mich?' Brandaktuell, aber nicht seht vertiefend.Kopien Vorbereitender Literatur sind vor dem Blockseminar imSekretariat erh�ltlich.

Uwe Reyle: Chemlish (HS2)

Termine:

  • Fr 11.30-13.00, Raum M12.21

Kommentar:

Das Begriffssystem biochemischer Molek�lnamen, die Nomenklatur vonEnzymen und die Referenz auf Proteine und Proteinkomplexe bilden eineMenge von voneinander abh�ngigen Einzelsprachen. Sie sind alle aufeinem Lexikon mit wohldefinierter Semantik aufgebaut. Struktur undBedeutung ihrer Terme unterliegen einem Apparat syntaktischer Regelnund semantischer Kompositionsvorschriften. Von nat�rlichen Sprachenunterscheidet sich dieses Sprachsystem haupts�chlich durch den Gradvon Exaktheit, insbesondere den Mangel an Metonymien und Vagheit.Gemeinsam mit nat�rlichen Sprachen haben sie aber das Potential derParaphrasierung, Unterspezifiktion und Ambiguit�t. Aus diesem Grundist diese Sprachgruppe f�r eine erfolgreiche Anwendung insbesondere dersemantischen Interpretationstheorien aus der Linguistik interessant.Wir werden diese Sprachen der Reihe nach erkl�ren und die Prinzipienihrer Interpretation ergr�nden. Ein syntaktisch-semantisches Lexikonder wichtigsten Morpheme wird erstellt und eine Grammatik geschriebenwerden. F�r die Bedeutungsberechnung der Termini dieser Sprachen wirdeine semantische Representationssprache entwickelt, auf Basis dererdie Interpretationsprinzipien formuliert werden k�nnen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Computerlinguistik

Leistungsnachweis:

nach Absprache


Uwe Reyle: Einf�hrung in die Computerlinguistik (V2+�2)

Termine:

  • Mi 14.00-15.30, Raum M13.11
  • Do 14.00-15.30, Raum M13.11

Kommentar:

Die Computerlinguistik besch�ftigt sich mit Verarbeitungsmechanismennat�rlicher Sprache. Ihr Ziel ist die Modellierung vonSprachverstehen auf dem Rechner. Hierzu werden f�r jede Analyse- undRepr�sentationsebene (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Lexikon,Syntax, Semantik, Pragmatik/Weltwissen) Module implementiert, die aufTheorien der theoretischen Linguistik, der k�nstlichen Intelligenzund Wahrscheinlichkeitstheorie basieren. Ein zentrales Problem derComputerlinguistik ist dabei die Kommunikation der verschiedenenModule untereinander. Der Kurs gibt einen �berblick �ber einige dieser Module und zieltdarauf hin, ein kleines System zu implementieren, das S�tzeanalysieren, in semantische Repr�sentationen �berf�hren undaus diesen gewisse Schl�sse ziehen kann.

Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzungen: Prolog

Literatur:

Gerald Gazdar and Chris Mellish. 'Natural Language Processing in PROLOG'.Addison Wesley, 1989

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2004-SS/Einfuehrung-in-die-Computeringuistik/


Uwe Reyle: Deduktionssysteme (HS2)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum M12.21

Christian Rohrer: Syntax III (HS2)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum 2.17

Antje Rossdeutscher: Vom Wort zum Text. Einf�hrung in die lexikon- und koh�renzbasierte Textinterpretation (PS2)

Termine:

  • Di 11.30-13.00, Raum M17.24

Kommentar:

Im Seminar sollen sehr kurze Texte mit narrativer Struktur analysiertwerden, und zwar sowohl solche literarischer Qualit�t, als auch Transskripte authentischer freier m�ndlicher Erz�hlungen.Dabei werden wir folgenden Fragen nachgehen:Welche Anforderungen muss eine Satzfolge erf�llen, damit sie einkoh�renter narrativer Text ist?Welche lexikalischen Mittel tragen zur Koh�renz bei?--- Was leistet das Verb mit seinen Pr�suppositionen?--- Was leisten Glieds�tze, wie z.B. a l s--S�tze?--- Was leisten Adverbien, wie  d a n n ?--- Was leisten Konjunktionen wie  u n d ?--- Was leisten definite und indefinite Kennzeichnungen?Wir werden diesen Fragen nachgehen, indem wir auf m�glichstinformeller Ebene aber mit gr��tm�glicher Pr�zision semantischeRep�sentationen der W�rter erstellen und der Syntax folgend semantischeRepr�sentationen f�r die S�tze und die Texte erstellen.Die Repr�sentationssprache, die solche logisch transparentenRepr�sentationen zu erstellen erlaubt, ist dieDiskurs-Repr�sentation-Theorie (DRT). Sie wird im Kurs nichtvorausgesetzt. Wir werden aber einige dort �bliche Verfahren undlogische Formen der Repr�sentation benutzenwie Diskursreferenten, das sind Variablen, f�r Mitspieler von Verben,Ereignisse, Zeiten und n-stellige Relationen f�r Verben, Adverbienund anderes.

Teilnahmevoraussetzungen:

Sie m�ssen S�tzen (Baum--)Strukturen geben k�nnen. Sie sollten Vorkenntnisse in Semantik haben. Sie sollten bereits sein, sprachliche Inhalte auf ihre logische Form hin zu analysieren.

Leistungsnachweis:

Klausur oder Hausarbeit


Michael Schiehlen: Algorithmische Semantik (V2+�2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum M13.11
  • Do 14.00-15.30, Raum M12.21

Kommentar:

In der Vorlesung geht es um Implementierungen und rechnerbasierteAnwendungen von Semantik. Das Hauptthema des Kurses ist Semantikkonstruktion (die Erstellung semantischer Repr�sentationen aus Parsb�umen und -w�ldern); der Kursbesch�ftigt sich aber auch mit implementierbaren Teilen der lexikalischen Semantik und zugeh�rigen Extraktionsmethoden. Das zugrundeliegende Szenario ist tiefe Informationsextraktion bzw.Verstehen gro�er unabh�ngig vorgegebener Textmengen.Zun�chst wird die klassische Methode mithilfe des Lambda-Kalk�ls in einer Prolog-Implementierung besprochen [Bos+Blackburn:99]. Anschlie�end werden verschiedene Methoden der Unterspezifikation vorgestellt und diskutiert (bzgl. skopaler [Reyle:95] und syntaktischer Ambiguit�ten [Schiehlen:96, D�rre:97]). Diese Methodenvereinfachen einerseits die Semantikkonstruktion und machen sieandererseits auf freien Text anwendbar. Es wird beschrieben, wie sichauf den unterspezifizierten Repr�sentationen effizient Schl�sse ziehenlassen [Dorna+Emele:96].Ein weiterer Punkt sind Schnittstellenbeschreibungen zu diversen robusten Parsverfahren, sowie die Erstellung gro�er semantischer Lexika,die eine umfassende Analyse gro�er Texte erst erm�glichen.Seite: /global/teaching/2003-SS/Algorithmische-Semantik/index.html

Teilnahmevoraussetzungen:

Semantik I, Syntax, Kenntnisse in Prolog, Perl, C++ sind hilfreich

Literatur:

Alle genannten Arbeiten sind auch �ber das Internet zug�nglich.Johan Bos + Patrick Blackburn, 1999,Representation and Inference for Natural Language A First Course in Computational Semantics,http://www.coli.uni-sb.de/~bos/comsem/book1.html.Uwe Reyle, 1995,On Reasoning with Ambiguities,Proceedings of EACL 95Michael Schiehlen, 1996,Semantic Construction from Parse Forests,Proceedings of COLING 96Jochen D�rre, 1997,Efficient Construction of Underspecified Semantics under Massive Ambiguity,Proceedings of ACL 97Michael Dorna und Martin Emele, 1996,Semantic-Based Transfer,Proceedings of COLING 96

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2003-SS/Algorithmische-Semantik/


Helmut Schmid: Parsing II: Statistische Methoden in NLP (V2+�2)

Termine:

  • Mo 11.30-13.00, Raum M12.21 - �bung
  • Fr 9.45-11.15, Raum M12.21 - Vorlesung

Kommentar:

In den letzten Jahren haben statistische Verfahren in der maschinellenSprachverarbeitung stark an Bedeutung gewonnen. Die Vorlesung stellteinige der wichtigsten dabei verwendeten Verfahren (u.a. Markowmodelle,probabilistische kontextfreie Grammatiken, Gl�ttungsverfahren,Signifikanztests) vor und beschreibt praktische Anwendungen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Logik und formale Grundlagen I und II, Parsing I

Literatur:

Christopher Manning und Hinrich Sch�tze: Foundations of StatisticalNatural Language Processing, MIT Press.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/~schmid/ParsingII/


Wolfgang Wokurek: Signalverarbeitung II (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Nichtlineare Signalverarbeitung   Adaptive Filter   Chaos   Auditory Models

Teilnahmevoraussetzungen:

Signalverarbeitung I oder Arbeitskenntnisse der Linearen Systemtheorie

Leistungsnachweis:

Seminarvortrag und Aufsatz


Wolfgang Wokurek, Helmut Schmid: Softwarelabor II (PS4)

Termine:

  • Mo 14.00-17.15, Raum Azenbergstr. 12 Raum 3.38 und 3.11
  • Do 14.00-17.15, Raum Azenbergstr. 12 Raum 3.38

Kommentar:

Zielgruppe: Diplomstudium ComputerlinguistikDieses Labor f�hrt in die praktische Verwendung des Computers in den Gebieten Akustische Phonetik, Phonologie und Linguistik ein.   Sprachsignale I   Sprachsignale II   Corpuserschlie�ung I   Corpuserschlie�ung II   Parsing I   Parsing II

Teilnahmevoraussetzungen:

Softwarelabor I

Leistungsnachweis:

Laborprotokolle

Literatur:

Skripten