Leitung
Sabine Schulte im Walde
Inhalt
Ambiguitäten sind ein allgegenwärtiger Bestandteil unserer
Sprache. Während wir Menschen die Ambiguitäten jedoch oft nicht
wahrnehmen oder aber spielerisch mit Mehrdeutigkeiten umgehen, haben
Computer und natürlichsprachliche Systeme immer noch die größten
Schwierigkeiten, Ambiguitäten zu erkennen und aufzulösen. Das Seminar
beschäftigt sich mit der Repräsentation von Ambiguitäten auf der
Wortebene. Nach der theoretischen Vorstellung des Phänomens werden
lexikographische und computerlinguistische Ressourcen besprochen; die
Studierenden lernen automatische Klassifikationsformen sowie Ansätze
der automatischen Desambiguierung kennen; Korpusdaten werden als
empirische Quelle für Frequenzbeschreibungen und deren
Interpretationen eingeführt und von den Studierenden durch vorhandene
Tools genutzt.
Organisation
Das Seminar wird als Blockseminar in zwei Blöcken durchgeführt.
Termine:
Fr/Sa, 15./16. Januar 2010
Fr/Sa, 19./20. Februar 2010
Fr/Sa, 26./27. März 2010
Materialien