Im Vordergrund stehen ›Wortfindungsstörungen. Dies führt bei weniger schweren Fällen zu zwar ›flüssiger Sprachproduktion, aber oft werden konkrete Objekte oder Sachverhalte ungenau bezeichnet (›semantische Paraphasien, meist mit großer Ähnlichkeit zum Zielwort) oder umschrieben. Bei schweren Fällen kommt es zu langen Pausen im Sprachfluß, in denen die Patienten angestrengt nach den richtigen Wörtern suchen. Die Pausen werden nicht selten auch mit ›Floskeln gefüllt. Meist sind sich die Patienten ihrer semantischen Paraphasien bewußt, können aber dennoch das passende Wort nicht finden. In normalen Kommunikationssituationen scheint das Sprachverständnis kaum beeinträchtigt; in Testsituationen zeigt sich jedoch auch hier eine mehr oder weniger starke Beeinträchtigung, vorallem bei der Interpretation syntaktisch komplexer Äußerungen.
Schreiben und Lesen ist i.d.R. problemlos möglich, allerdings zeigt sich auch beim Schreiben die ›Wortfindungsstörung.
(AAT = Aachener Aphasie Test)
max. Punktzahl
leicht bzw. nicht gestört
mittelschwer gestört
schwer gestört
Kommunikationsverhalten (Diskurs), Artikulation & Prosodie, Automatismen, Semantik, Phonematik, Syntax
Token Test, Nachsprechen, Schriftsprache, Benennen, Sprachverständnis
Die folgenden Audioaufnahmen sind nur für registrierte Benutzer zugänglich.