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Rainer Bäuerle: Logik und formale Grundlagen I (PS4)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum 13.11
  • Mi 14.00-15.30, Raum 13.11

Rainer Bäuerle: Sprachphilosophie (HS2)

Termine:

  • Do 11.30-13.00, Raum 13.11

Dogil: Einführung in die Phonetik und Phonologie (PS4)

Termine:

  • Di 8.00-9.30, Raum 12.21
  • Do 8.00-9.30, Raum 12.21

Kommentar:

Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 3. Sem / Dipl.-Inf.: Nebenfach / MA Linguistik Anglistische Linguistik

Im Bereich der Phonetik wird in die Grundlagen der Artikulation und Akustik der Sprachproduktion sowie die menschliche Sprachwahrnehmung eingeführt. Die Teilnehmer erhalten auch einen Einblick in verschiedene Laute und Lautsysteme in den Sprachen der Welt. Im Hinblick auf die Phonologie wird ein Überblick über verschiedene linguistische Theorien der kognitiven Repräsentation von Lautstrukturen einschließlich der modernen nichtlinearen
Phonologie angeboten. Im Verlaufe des Seminars werden Implikationen für die Sprachsynthese und maschinelle Spracherkennung verdeutlicht. Für Studenten der Anglistik wird sich ein Tutorium spezifisch mit Problemen der englischen Phonologie und Phonetik (mit Aussprache-Übungen) befassen.

Literatur:

Clark J., Yallop C. (1995): An introduction to phonetics and phonology (Blackwell, Oxford).
Petursson M., Neppert J. (1996): Elementarbuch der Phonetik (Buske, Hamburg)

Greg Dogil, Michael Klein: Gehirn, Sprache, + Computation (HS2)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum 12.21

Kommentar:

Di 9:45 - 11:15, IMS 

Das Seminar gibt eine kurze Einfuehrung in die funktionelle Anatomie
des menschlichen Gehirns und einen Ueberblick ueber die relevanten
experimentellen Methoden der Hirnforschung. Darauf aufbauend werden 
wir uns dann von der Modellierung der Neuronen, d.h. der einzellnen
Recheneinheiten des Gehirns, zu einer datailierteren Analyse aktueller 
neuronaler Modelle der Sprachverarbeitung bewegen.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt dann auf dem Vergleich computer-
linguistischer Methoden mit konnektionistischen Modellen auf verschieden 
linguistischen Stufen der Verarbeitung (z.B. Spracherkennung, 
statistisches Parsing, Bedeutungsrepraesentation). Ziel ist die 
Ausarbeitung der grundlegenden notwendigen Gemeinsamkeiten, der 
jeweiligen Staerken/Schwaechen und der eventuel moeglichen gegenseitigen 
Bereicherung der Ansaetze.

Teilnahmevoraussetzungen:

fortgeschrittene Studierende der CL/Informatik/Linguistik

Leistungsnachweis:

Vortrag

Literatur:

Eric R. Kandel, James H. Schwartz,  Thomas M. Jessell, 
Principles of Neural Science, Fourth Edition, October 1999.

Simon Haykin, Neural Networks, A Comprehensive Foundation,  
Macmillian College Publishing Company, Second Edition, 2001. 

Michael Jordan and David E. Rummelhart,
Forward models: Supervised learning with a distal teacher,
Cognitive Science, 1992, 16, 307-354.

Greg Dogil: Graduiertenkolleg (HS2)

Termine:

  • Do 17.30-19.00, Raum K2

Greg Dogil, Edmilson Morais: Speech Signal Processing I (HS4)

Termine:

  • Do 11.30-13.00, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

The aim of this seminar is to introduce students to the key concepts of
speech recognition (acoustic and language modelling) and waveform generation 
(PSOLA, MBROLA, Waveform Interpolation) for speech synthesis. The
module is introductory but the topic is advanced. Students may come from
a wide variety of backgrounds, therefore the course will concentrate on a
conceptual understanding of the techniques used in such systems, rather
than mathematical details. So, for example, whilst students will not be expected
to reproduce a detailed proof of a Hidden Markov Model training algorithm,
they will be expected to descrive and justify the important steps in the 
algorithm. After taking this module, students should be able to:

Give an overview of the components of state-of-the art speech recognition
and waveform generation for speech synthesis.

Indentify the most problematic aspects in speech recognition and waveform generation
for speech synthesis.

Teilnahmevoraussetzungen:

Basic knowledges of : Acoustic Phonetics, Statistics and Digital Signal Processing

Leistungsnachweis:

Exams and Exercises

Literatur:

Daniel Jurafsky, James H. Martin,
Speech and Language Processing, Prentice Hall - 2000.

Frederick Jelinek, Statistical Methods for Speech Recognition,
MIT Press - 1998.

Lawrence R. Rabiner, Biing-Hwang Juang,
Fundamentals of Speech Recognition, Prentice Hall - 1993.

W.B. Kleijn, K.K. Paliwal, Speech Coding and Synthesis,
Elsevier, 1995.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/Speech-Signal-Processing-I/


Stefan Evert: Formale Sprachen (PS4)

Termine:

  • Mo 14.00-15.30, Raum 18.01 - Vorlesung
  • Mi 15.45-17.15, Raum 12.21 - Übung

Kommentar:

Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 3.Sem.

Programm:
- Grundlagen und Definitionen
- Chomsky-Hierarchie
- reguläre Sprachen (Pumping-Lemma)
- endliche Automaten und reguläre Sprachen
- Transducer
- kontextfreie Sprachen (Pumping-Lemma)
- Syntaxbäume und einfache Parser
- Anwendungen für kontextfreie Sprachen
- Kellerautomaten und kontextfreie Sprachen
- kontextsensitive Sprachen
- Turing-Maschinen

Teilnahmevoraussetzungen:

Einführung in die Informatik

Leistungsnachweis:

Übungsaufgaben und Klausur

Literatur:

John E. Hopcroft, Jeffrey D. Ullman: 
Einführung in die Automatentheorie, Formale Sprachen und Komplexitätstheorie,
Bonn, Paris, Mass.: Addison-Wesley, 1994.
[grössere Anzahl in Uni-Bibliothek vorhanden]

Barbara H. Partee, Alice ter Meulen, Robert E. Wall: 
Mathematical Methods in Linguistics,
Dordrecht: Kluwer, 1993.

Weitere Literatur und Handouts werden im Seminar ausgeteilt.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/Formale-Sprachen/


Christian Fortmann: Syntax II (V2+Ü2)

Termine:

  • Mo 11.30-13.00, Raum 12.21
  • Do 11.30-13.00, Raum 12.21

Kommentar:

Voraussetzung: Syntax I, Einführung in die Computerlinguistik Das
Seminar baut auf dem Proseminar Syntax I (Einführung in die LFG) auf.
Ziel ist die Vertiefung der Kenntnisse in der Lexikalisch Funktionalen
Grammaik. Es sollen zentrale Phänomene, insbesondere der Syntax des
Deutschen, behandelt werden (u.a. Satzstruktur, Kodierung der
Grammatischen Funktionen, Lange Abhängigkeiten). Daneben sollen
wichtige neuere Arbeiten vorgestellt werden. Eine Literaturliste wird
zu Seminarbeginn vorgelegt.

Martin Haase, Gregor Möhler, Leo Wanner: Generierung (HS2)

Termine:

  • Mi 14.00-15.30, Raum 12.21

Kommentar:

Zielgruppe: Linguisten im Hauptstudium, Informatiker im Nebenfach

Wir werden uns mit Ansätzen zur Sprachgenerierung vertraut machen, an
denen in den letzten zwei Jahrzehnten gearbeitet wurde, hauptsächlich
im KI-Kontext. Dabei lassen sich drei Bereiche abgrenzen: Textplanung,
Satzplanung und Oberflächenrealisierung.  Auf einige, sowohl
algorithmisch als auch psycholinguistisch motivierte Modelle werden
wir genauer eingehen. Dieser Teil wird eher theoretisch angelegt sein.
Im praktischen Teil werden wir am IMS und am Institut für Informatik
vorhandene Systeme anschauen: Generierung mit reversiblen Grammatiken
aus F-Strukturen der LFG und Generierung aus konzeptuellen
bzw. semantischen Strukturen im Rahmen der Meaning-Text Theory. Auch
die Generierung von Prosodie für die Sprachsynthese wäre dazuzuzählen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Bereitschaft zur Mitarbeit im Seminar. Ein Plus wären LFG-Kenntnisse, aber auch Erfahrungen mit KI-Programmiersprachen wie Prolog oder Lisp.

Leistungsnachweis:

nach Absprache, z.B. Referat oder kleines Programmierprojekt. Regelmäßige Teilnahme.

Literatur:

wird angegeben bzw. in den Sitzungen ausgeteilt

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/Generierung/


Ulrich Heid: Maschinelle Übersetzung II (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

Der Kurs hat das Ziel, die wichtigsten Ansätze zur maschinellen 
Übersetzung  zu diskutieren und  zu vergleichen. 
Ausgangspunkt ist die MÜ auf der Basis von F-Strukturen der LFG 
(vgl. MÜ-I): behandelt werden die folgenden Ansätze:
  - Ältere Ansätze und die historische Entwicklung der MÜ
     (Systran, LOGOS, TAUM, ARIANE)
  - Klassische Transfersysteme und ihre kommerziellen Nachfolger
     (METAL und T1, LMT und PersonalTranslator)
  - Knowledge-based Machine Translation (KBMT, KANT etc.)
  - Der Ansatz von VerbMobil; Relationale Transferimplementierungen
  - MÜ auf der Basis von Dependenzgrammatik
  - Stochastische Übersetzung und sog. `example-based translation'.

Daneben werden Querschnittsthemen behandelt, die für die MÜ relevant 
sind:
  - Sog. `machine-aided translation' und die Einbettung von MÜ in den
    Übersetzungs- und Dokumentationsprozess
  - Controlled Language als Grundlage für die MÜ
  - Ressourcen für maschinelle Übersetzung
  - Evaluierung von MÜ-Ergebnissen.

Literatur:

Zur Einführung:
 
Hutchins and Somers. 1992. 
   An Introduction to Machine Translation. 
   London: Academic Press.

Weitere Literatur wird ausgegeben.

Hans Kamp: Logik II (HS4)

Termine:

  • Di 15.45-17.15, Raum 13.11
  • Do 14.00-15.30, Raum 12.21

Hans Kamp: Semantik II (HS4)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum 12.21
  • Do 15.45-17.15, Raum 12.21

Esther König-Baumer: Baumbanken (HS2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

In diesem Seminar wird aktuelle Literatur zu den folgenden Themen 
besprochen:

- (aktuelle) Baumbank-Projekte

- effizientes Retrieval auf Baumbanken

- Nutzung syntaktisch annotierter Korpora in der 
  Lexikographie und bei der Grammatikentwicklung

- automatische Annotationsverfahren (Chunker, Parser)

Teilnahmevoraussetzungen:

Einführung in die Computerlinguistik

Leistungsnachweis:

Referat mit Folien und Handout

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/Baumbanken


Bernd Möbius: Experimentelle Phonetik (HS2)

Termine:

  • Di 15.45-17.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Grundlagen und Methoden der experimentellen Phonetik:
- Theorien der menschlichen Sprachwahrnehmung, mit Demonstrationen
- Messungen am Sprachsignal
- Erstellung experimenteller Stimuli durch Auswahl und Editierung von Sprachsignalen
- Einbindung der Stimuli in Perzeptionsexperimente 
- Verständlichkeitstests und Natürlichkeitsbeurteilung in der maschinellen Sprachverarbeitung
- Arbeitstechniken der artikulatorischen Phonetik

Die Teilnehmer sollten nach erfolgreichem Abschluss dieses Seminars eigene kleinere
Experimente im Bereich der akustischen Phonetik planen, durchführen, auswerten
und in einem Abschlussbericht dokumentieren können.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einführung Phonetik/Phonologie, Spracherkennung I (erwünscht)

Leistungsnachweis:

Kleines Experiment oder Referat

Literatur:

Clark + Yallop 1995: An introduction to phonetics and phonology. Blackwell, Kap. 7 und 8.
Pompino-Marschall 1995. Einf. in die Phonetik. de Gruyter, Kap. 3
Johnson (1997): Acoustic and auditory phonetics. Blackwell.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/ExpPhon/index.html


Bernd Möbius: Sprachsynthese I (HS4)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 5. Sem / Dipl.-Inf.: Nebenfach / MA Linguistik

Sprachsynthesesysteme sind ein wesentlicher Baustein einer
natürlicheren und intuitiven Mensch-Maschine-Schnittstelle. Sie werden
aber auch in der phonetischen Forschung eingesetzt, um Erkenntnisse
über den Sprachproduktionsprozess oder über die akustischen
Eigenschaften der Sprache zu erlangen. Dieses Seminar bietet eine
Einführung in Sprachsyntheseverfahren und -systeme. Es werden
verschiedene Syntheseverfahren (Formantsynthese, Bausteinsynthese,
Unit Selection) vorgestellt. Die Teilnehmer(innen) des Seminars sollen
praktische Übungen und Experimente mit am Institut vorhandener
Sprachsynthesesoftware durchführen. In dem Blockseminar sollen die
Teilnehmer(innen) ein Sprachsynthesesystem für eine eingeschränkte
Anwendungsdomäne selbst konstruieren.

Literatur:

1) Dutoit T. (1997): An Introduction to Text-to-Speech Synthesis, Kap. 7 (Kluwer, Dordrecht).
2) Sproat R. (Hg.) (1998): Multilingual Text-to-Speech Synthesis, kap. 7 (Kluwer, Dordrecht).

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/Synthese1/index.html


Edmilson Morais: Spracherkennung II: Fundamentals of ASR (HS2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor

Christine Nanz: Analyse des Koreanischen mit Hilfe von LFG (HS2)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum 17.54

John Nerbonne: Einführung in die Linguistik für Computerlinguisten (PS2)

Termine:

  • Mo 11.30-13.00, Raum 13.11

Kommentar:

Diese Einfuehrung in Linguistik praesentiert die verschiedenen Gebiete
der Sprachwissenschaft und ihre leitenden Ideen. Besonderen Nachdruck
kriegen Beitraege an die Allgemeine Sprachwissenschaft aus der  
Computerlinguistik.

Kurs-Homepage:

http://www.let.rug.nl/~nerbonne/teach/intro-ling.html


John Nerbonne: Spracherwerb (HS2)

Termine:

  • Di 15.45-17.15, Raum 12.21
  • Mi 8.00-9.30, Raum 12.21

Kommentar:

Dieses Hauptseminar beinhaltet eine Einfuehrung in das maschinelle Lernen

mit besonderer Beruecksichtigung der Anwendung in natuerlicher Sprache.

Kurs-Homepage:

http://www.let.rug.nl/~nerbonne/teach/learning/


Uwe Reyle, Jasmin Saric: Informationsextraktion aus wissenschaftlichen Texten (HS2)

Termine:

  • Fr 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

Die Methoden der Informationsextraktion decken die ganze Bandbreite der
Computerlinguistik ab. 

Im Seminar werden wir folgendes Spektrum besprechen:

- Grundlagen, Definition (Informationsextraktion vs. Information Retrieval
  und Question Answering)
- Prinzipien der Informationsextraktion im Überblick
- Tokenizen und Taggen
- Chunken und Parsen
- Morphologie und Terminologiextraktion
- Knowledge Acquisition und Ontologien
- Discourse Processing
- Template Filling
- 2 dimensionale Architektur des Gesamtsystems

Jedes Thema wird theoretisch beleuchtet. Ebenso werden aber auch die
Einsatzmoeglichkeiten verschiedener Tools vorgestellt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Vordiplom

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/InfoExtr/Info-Extr-Index


Christian Rohrer, Stefanie Dipper: Algorithmische Syntax (HS4)

Termine:

  • Di 11.30-13.00, Raum 12.21 - Vorlesung
  • Fr 11.30-13.00, Raum 12.21 - Übung

Kommentar:

Das Seminar soll Techniken vermitteln, wie Ergebnisse der 
theoretischen Syntax in lauffähige Implementierungen umgesetzt werden
können. Für die Grammatikkodierung wird der Formalismus der
Lexical-Functional Grammar (LFG) verwendet. Anhand ausgewählter
Fragestellungen der deutschen Syntax sollen Methoden des 'grammar
engineering' illustriert werden: Organisation des Lexikons durch
Templates, Abstraktionsmittel in der Regelformulierung, systematisches
Testen und Debugging, Ambiguitätsbehandlung, Verarbeitungsaspekte,
Einbinden zusätzlicher Module wie Morphologie. Dieses vierstündige
Seminar umfaßt praktische Übungen am Rechner, die bei Interesse in ein
größeres Projekt (Software-Praktikum, Studienarbeit etc.) einmünden
können.

Teilnahmevoraussetzungen:

LFG-Kenntnisse erwünscht

Leistungsnachweis:

Übungsaufgaben + Klausur

Literatur:

Butt, M., T. King, M.-E. Nino, and F. Segond (1999). 
A Grammar Writer's Cookbook. 
Stanford, CA: CSLI Lecture Notes No. 95.

Dalrymple, M. et.al. (1994). 
Formal Issues in Lexical-Functional Grammar. 
Standford, CA: CSLI Lecture Notes No. 47.

Sells, P. (1985). 
Lectures on Contemporary Syntactic Theories. An Introduction to 
Government-Binding Theory, Generalized Phrase Structure Grammar, 
and Lexical-Functional Grammar. 
Stanford, CA: CSLI Lecture Notes No. 3. (Kapitel 3)

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/Algorithmische-Syntax


Christian Rohrer, Ulrich Heid: Computational Morphology (HS2)

Termine:

  • Mi 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

Das Seminar gibt einen Überblick über implementierte Systeme für
Flexions- und Wortbildungsmorphologie. Neben einer Vorstellung des 
State of the Art sollen insbesondere Fragen der Regelformulierung, der 
Regelinteraktion und der Behandlung von Ausnahmen (vs.Regelmäßigkeiten)
diskutiert werden. Das im DeKo-Projekt entwickelte System dient als 
Grundlage für die Diskussion der Einzelphänomene.

Themenbereiche:
  - Grundlagen der Finite State-Modellierung von Morphologie (Wiederholung)
  - Two-Level-Morphologiesysteme für die Flexion (DMOR, GerTWOL)
  - Finite State-Modellierung einfacher Wortbildungsregeln im Two-Level-
    Ansatz (für Deutsch und andere germ. Sprachen: Lingsoft)
  - WordManager (U. Basel, Canoo Eingineering) als `Reaktion' auf die 
    Two-Level-Ansätze der 1980er Jahre
   
  - Modellierung der deutschen Wortbildung
    - Stand der Kunst:
      Haussers `Deutsche Malaga-Morphologie', WordManager, Kilburys System
      zur Aufz'ahlung von Wortbildungsprodukten
    - Ergebnisse der Entwicklungen im DeKo-Projekt: Linguistische 
      Grundannahmen, Systemarchitektur, Ressourcen, Modellierung
    - Detaildiskussionen: Blockierung von Analysen, Gewichtung von 
      Analysen, Datengewinnung und Lexikonaufbau

Teilnahmevoraussetzungen:

Einführung in die Morphologie

Literatur:

Auffrischung Wortbildung:
Fleischer, W. and Barz, I. (1992).
Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache.
Max Niemeyer Verlag, Tübingen.


Ältere Systeme:
Roland Hausser (1996): Linguistische Verifikation. Dokumentation zur
Ersten Morpholympics 1994; Max Niemeyer Verlag, Tübingen, 1996. 

DeKo:
Schmid, Tanja; Lüdeling, Anke; Säuberlich, Bettina;
Heid, Ulrich and Möbius, Bernd (2001):
'DeKo: Ein System zur Analyse komplexer Wörter', in:
GLDV - Jahrestagung 2001 pp. 49-57.

Weitere Literatur wird angegeben.

Antje Rossdeutscher: Deixis, Perspektive und Propositionale Einstellung (HS)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum im K2

Kommentar:

Gegenstand des Seminars ist die Bedeutung von Lexemen wie `ich',
`jetzt', `morgen', `hier', die im Kontext festlegt
wird. Die Ausdr'ucke zeigen Besonderheiten, insofern ihre Bedeutung
nicht von anderen Ausdr'ucken abh'angig gemacht werden kann. So ist
etwa `Sie wollte nie jetzt ein Kind' schlecht, w'ahrend `Sie
wollte immer erst sp'ater ein Kind' gut ist. Andererseits erzwingen
die Audr'ucke manchmal eine Interpretation des Satzes als im Glaubenskontext
eines Protagonisten. Z.B. ``Morgen war Weihachten. Da hatte sie den
Baum zu schm'ucken.'' Eine Formulierung von Gebrauchsregeln solcher
Ausdr'ucke geh'ort zu den grossen Herausforderungen der Semantik.

Im Seminar soll ausgehend von der Lekt'ure von Klassikern aus Linguistik und
Sprachphilosopie Elemente einer Theorie von Deixis erarbeitet werden
und offene Probleme in diesem Bereich diskutiert werden.

Leistungsnachweis:

Referate und Hausarbeiten

Literatur:

Fillmore, Charles.(1971). How to know whether you are coming or going. In:
Gisa Rauh (Hrsg.) Essays on Deixis, Narr 1983.  1983, Published in 1971

Kaplan, David.(1977) Demonstratives. An Essay in the Semantics, Logic,
                  Metaphysics, and Epistemology of Demonstratives and
                  other Indexicals. In Joseph Almog,John Perry
                  and Howard Wettstein (eds.) 
                  Themes from Kaplan. New York, Oxford: Oxford University
                  Press.1989.

Kamp, Hans and Christian Rohrer (1993). Tense in Texts. In Rainer
B'auerle R. Schwarze and A. von Stechow (eds.) Meaning, Use
and Interpretation of Language.

Michael Schiehlen: Semantik I (PS4)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum 13.11
  • Do 14.00-15.30, Raum 13.11

Kommentar:

Der Kurs setzt Kenntnisse der Semantik der Prädikatenlogik (und damit
den Kurs 'Logik und formale Grundlagen') voraus und führt von da aus
anhand eines Fragmentes in Probleme der Quantifikation und der
Intensionalität ein. 
Leistungsnachweis über Klausur.

Teilnahmevoraussetzungen:

Logik und formale Grundlagen

Literatur:

Horst Lohnstein: Formale Semantik und natürliche Sprache

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/Semantik-I/


Helmut Schmid: Parsing I (HS4)

Termine:

  • Mo 14.00-15.30, Raum 12.11 !!! - Übung
  • Mi 9.45-11.15, Raum 13.11 - Vorlesung

Kommentar:

In diesem Kurs werden verschiedene Algorithmen für die automatische
syntaktische Analyse natürlichsprachlicher Eingaben vorgestellt. Um
ad-hoc-Lösungen zu vermeiden, wird in der Regel verlangt, daß der
Analyse eine Grammatik mit deklarativer Semantik zugrundeliegt. Dies
kann im einfachsten Fall eine kontextfreie Grammatik sein. Häufig
kommen Grammatiken aus einem der zahlreichen unifikationsbasierten
Formalismen (DCG, LFG, HPSG) zum Einsatz.
Der Kurs befaßt sich mit den folgenden Verfahren:
- Parsing-Methoden für kontextfreie Grammatiken: Top-Down-,
  Bottom-Up-Verfahren mit Backtracking, Chart-Parsing,
  Tomita-Algorithmus, LL(k)-, LR(k)-Verfahren
- Parsing-Methoden für Unifikationsgrammatiken
- Einschränkungen unifikationsbasierter Grammatikformalismen, welche
  Entscheidbarkeit und effiziente Verarbeitung gewährleisten 

Teilnahmevoraussetzungen:

Formale Sprachen

Literatur:

Aho/Ullman: The Theory of Parsing, Translation, and Compiling. Band 1 (Parsing)
Alfred V. Aho, Ravi Sethi, and Jeffrey D. Ullman: Compilers. Principles, Techniq
ues, and Tools
Alfred V. Aho, Ravi Sethi, and Jeffrey D. Ullman: Compilerbau (Teil 1)
Hopcroft/Ullman: Introduction to Automata Theory, Languages and Computation
Otto Meyer: Syntaxanalyse

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/~schmid/ParsingI/current/


Schade Ulrich: Paragrammatismus und Agrammatismus (HS2)

Termine:

  • Fr 8.00-9.30, Raum Phonetiklabor - Seminar

Kommentar:

Bei einer Aphasie kommt es h'aufig zu Ausf'allen der
grammatischen Kompetenz. Dies f'uhrt zu Paragrammatismus
(komplexe Satzbildung mit Satzteilwiederholungen
und Satzverschr'ankungen sowie Substitutionsfehlern bei 
Funktionsw'ortern und Flektionsmorphemen) oder zu
Agrammatismus (stark vereinfachte Satzsyntax sowie
Auslassungsfehler bei Funktionsw'ortern und Flektionsmorphemen).

In dem Seminar werden grundlegende und aktuelle Ans'atze
vorgestellt und diskutiert, welche versuchen, die Spezifika
dieser St'orungen aus einer linguistischen bzw. aus einer
psycholinguistischen Sicht zu beleuchten und zu erkl'aren.

Wolfgang Wokurek: Signalverarbeitung I (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Einf+uuml;hrung in Signal- und Systemtheorie.
Verfahren im Zeitbereich, im Frequenzbereich und im kombinierten
Zeit-Frequenzbereich werden vorgestellt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Kenntnisse in Analysis

Leistungsnachweis:

Referat + Aufsatz

Literatur:

Alan V. Oppenheim, Ronald W. Schafer. Digital Signal Processing. Prentice-Hall, Englewood Cliffs, 1975. 
Athanasios Papoulis. Signal Processing. McGraw-Hill 1984.
Athanasios Papoulis. Probability, random variables and stochastic processes. McGraw-Hill, 1984.

Wolfgang Wokurek, Uwe Reyle: Softwarelabor I (PS4)

Termine:

  • Mo 14.00-17.15, Raum 12.21 - Übung
  • Do 14.00-17.15, Raum NextRaum - Übung

Kommentar:

Diese Lehrveranstaltung besteht aus Laborübungen in denen der
praktische Umgang mit dem Computer vermittelt wird. Jedes Thema wird
in Kleingruppen (3-4 Personen) an einem Nachmittag (4Std) bearbeitet.
Darüber wird während der Übung ein Labor-Protokoll
verfaßt. Danach folgt die Einführung in die
Programmiersprache 'Prolog' Dieser Kurs vermittelt theoretische
Grundlagen der Logikprogrammierung und praktische Erfahrung mit der
Programmiersprache 'Prolog' anhand eines Programmierprojektes.
Teil 1: Übungen: Unix 1, Unix 2, Sprachaufnahme + Sprachwiedergabe
Teil 2: Prolog - Kurs

Leistungsnachweis:

Laborprotokolle, Programmieraufgaben

Literatur:

Skript

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/Prolog-Kurs/progr.html