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Veranstaltungskommentare

Rainer B�uerle: Semantik II (HS4)

Termine:

  • Di 15.45-17.15, Raum 13.11
  • Do 14.00-15.30, Raum 12.21

Teilnahmevoraussetzungen:

Vordiplom

Rainer B�uerle: Sprachphilosophie (HS2)

Termine:

  • Mi 15.45-17.15, Raum 12.21

Greg Dogil: Einf�hrung in die Phonetik und Phonologie (PS4)

Termine:

  • Di 8.00-9.30, Raum M 12.01
  • Do 8.00-9.30, Raum M 12.01

Kommentar:

Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 3. Sem / Dipl.-Inf.: Nebenfach / MA
Linguistik Anglistische Linguistik


Im Bereich der Phonetik wird in die Grundlagen der Artikulation und
Akustik der Sprachproduktion sowie die menschliche Sprachwahrnehmung
eingef�hrt. Die Teilnehmer erhalten auch einen Einblick in
verschiedene Laute und Lautsysteme in den Sprachen der Welt. Im
Hinblick auf die Phonologie wird ein �berblick �ber
verschiedene linguistische Theorien der kognitiven Repr�sentation
von Lautstrukturen einschlie�lich der modernen nichtlinearen
Phonologie angeboten. Im Verlaufe des Seminars werden Implikationen
f�r die Sprachsynthese und maschinelle Spracherkennung
verdeutlicht. F�r Studenten der Anglistik wird sich ein Tutorium
spezifisch mit Problemen der englischen Phonologie und Phonetik (mit
Aussprache-�bungen) befassen.

Literatur:

Clark J., Yallop C. (1995): An introduction to phonetics and phonology
(Blackwell, Oxford).
Petursson M., Neppert J. (1996): Elementarbuch der Phonetik (Buske, Hamburg)

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/PhonPhon-1999-WS/index.html

Greg Dogil: Experimentelle Phonetik / Neurophonetik (HS2)

Termine:

  • Do 11.30-13.00, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Grundlagen und Methoden der experimentellen Phonetik:
- Theorien der menschlichen Sprachwahrnehmung, mit Demonstrationen
- Messungen am Sprachsignal
- Erstellung experimenteller Stimuli durch Auswahl und Editierung von Sprachsignalen
- Einbindung der Stimuli in Perzeptionsexperimente 
- Verst�ndlichkeitstests und Nat�rlichkeitsbeurteilung in der maschinellen Sprachverarbeitung
- Arbeitstechniken der artikulatorischen Phonetik

Die Teilnehmer sollten nach erfolgreichem Abschluss dieses Seminars eigene kleinere
Experimente im Bereich der akustischen Phonetik planen, durchf�hren, auswerten
und in einem Abschlussbericht dokumentieren k�nnen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung Phonetik/Phonologie, Spracherkennung I (erw�nscht)

Leistungsnachweis:

Kleines Experiment oder Referat

Literatur:

Clark + Yallop 1995: An introduction to phonetics and phonology. Blackwell, Kap. 7 und 8.
Pompino-Marschall 1995. Einf. in die Phonetik. de Gruyter, Kap. 3
Johnson (1997): Acoustic and auditory phonetics. Blackwell.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2001-WS/ExpPhon/index.html

Greg Dogil: Graduiertenkolleg (HS2)

Termine:

  • Do 17.30-19.00, Raum K2

Kurt Eberle: Dialogsemantik (HS2)

Termine:

  • Fr 11.30-13.00, Raum 12.21

Kommentar:

In der Regel mehr als bei Texten bezieht sich der Autor einer �u�erung
im Dialog auf das vermutete Vorwissen seines Adressaten und anders als
dort kann er aus dessen Reaktion auf das Gegl�cktsein seines Beitrags
schlie�en. Aus diesem f�r den Dialog konstitutiven permanten Wechsel
zwischen der Rolle als Mitteilender und Rezipient folgt, dass im Dialog nicht
einfach Information ausgetauscht wird, sondern gemeinsame Information,
insbesondere Wissen �ber die Gemeinsamkeit von Information entsteht.
Daraus ergeben sich Konsequenzen f�r eine auf Dialogph�nomene
erweiterte Diskursrepr�sentationstheorie. Sie muss Repr�sentationen
f�r die Dialogpartner, die Redebeitr�ge und die durch diese Beitr�ge
sich dynamisch ver�ndernden Glaubenszust�nde der Partner vorsehen.

Ankn�pfend an die Ergebnisse fr�herer Seminare zum selben Thema mit
Hans Kamp soll ein entsprechender elemantarer Konstruktionsalgorithmus
f�r Dialoge vorgestellt bzw. erarbeitet werden, wobei Sprechakte
klassifiziert, im Dialog erkannt und in ihrer Auswirkung auf die je
aktualen Glaubenszust�nde benannt werden m�ssen. Insbesondere soll
untersucht werden, was genau der Beitrag der Verwendung von
Kennzeichnungen im Dialog ist, wie es gelingt und was es bedeutet �ber
dieselben Objekte zu sprechen und wie dies im Rahmen von DRT formal
dargestellt und interpretiert werden kann.

Teilnahmevoraussetzungen:

Grundz�ge der DRT (Semantik I)

Literatur:

K.S. Donnellan (1966) Reference and definite descriptions.
In: The Philosophical Review, LXXV(3), S, 281-304

K.S. Donnellan (1972) Proper names and identifying descriptions. In:
D. Davidson, G. Harman (Hrsg.) Semantics of Natural Language Reidel,
Dordrecht

J.v.Eijck, H. Kamp (1997) Representing Discourse in Context. In:
J.v.Benthem, A.ter Meulen: Handbook of Logic and Language Elsevier,
Amsterdam

H. Kamp (2002) Einstellunszust�nde und Einstellungszuschreibungen in
der Diskursrepr�sentation In: Forschungsberichte der
DFG-Forschergruppe 'Logik in der Philosophie' Nr. 89, Uni Konstanz

H. Kamp (1990) Prolegomena to a structural account of belief and other
attitudes In: C.Anderson, J.Owens (Hrsg.) Propositional attitudes. The
role of content in logic, language and mind CSLI-Lecture Notes 20, S.
27-90

J. R. Searle (1990) Collective intentions and actions. In: P. Cohen,
J. Morgan, M. Pollack (Hrsg.) Intentions in Communication, mS.
401-416, MIT-Press, Cambridge Mass.,London

weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/Dialogsemantik/

Kurt Eberle, Ulrich Heid: Maschinelle �bersetzung II (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

Der Kurs hat das Ziel, die wichtigsten Ans�tze zur maschinellen 
�bersetzung zu diskutieren und  zu vergleichen. Ausgangspunkt ist die
M� auf der Basis von F-Strukturen der LFG (vgl. M�-I).
Behandelt werden:

  - �ltere Ans�tze und die historische Entwicklung der M�
    (Systran, LOGOS, TAUM, ARIANE)
  - Klassische Transfersysteme und ihre kommerziellen Nachfolger
    (METAL und T1, LMT und PersonalTranslator)
  - Knowledge-based Machine Translation (KBMT, KANT etc.)
  - Der Ansatz von VerbMobil; Relationale Transferimplementierungen
  - M� auf der Basis von Dependenzgrammatik
  - Stochastische �bersetzung und sog. `example-based translation'.

Daneben werden f�r die M� relevante Querschnittsthemen behandelt:

  - Sog. `machine-aided translation' und die Einbettung von M� in den
    �bersetzungs- und Dokumentationsprozess
  - Controlled Language als Grundlage f�r die M�
  - Ressourcen f�r maschinelle �bersetzung
  - Evaluierung von M�-Ergebnissen.

Literatur:

Zur Einf�hrung:
 
Hutchins and Somers. 1992. 
   An Introduction to Machine Translation. 
   London: Academic Press.

Weitere Literatur wird im Seminar ausgegeben.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/Maschinelle-Uebersetzung2/

Kurt Eberle: Semantische Information in und f�r NLP-Anwendungen (HS2)

Termine:

  • Do 11.30-13.00, Raum 12.21

Kommentar:

Was den Einsatz semantischer Kalk�le f�r kommerzielle NLP-Anwendungen
wie M� oder Information Retrieval betrifft, folgte auf eine
euphorische Phase vor reichlich einer Dekade, in der Textverstehen
als der K�nigsweg der Qualit�tssteigerung gesehen wurde, eine Phase
der Ern�chterung, in der man sich der Tatsache bewusst wurde, welche
Schwierigkeiten sich aus der lexikalischen und strukturellen
Ambiguit�t der Sprachelemente und der (ph�nomenologisch notwendigen)
Schw�che semantisch ad�quater Ableitungsalgorithmen ergeben, was
Laufzeitverhalten und Substanz und G�te der abgeleiteten Information
anlangt. Heute ist die Frage (nicht nur f�r analytische Systeme) aber
trotzdem nicht, ob �berhaupt Semantik, sondern wie viel und welche
Semantik optimal ist bzgl. der Kosten-Nutzen-Bilanz.

Vor dem Hintergrund einiger kommerzieller und prototypisch
kommerzieller Systeme soll untersucht werden, welche semantischen
Themen einschl�gig sind und welche Verfahren zur �konomischen
Abhandlung dieser Themen vorgeschlagen werden. Insbesondere wird der
Einsatz von Ontologien, von Resolutionsverfahren f�r nominale und
temporale Referenz und von Verfahren f�r die interaktive Aufl�sung von
Ambiguit�ten diskutiert.

Teilnahmevoraussetzungen:

Semantik I

Literatur:

J.Angele, H.-P.Schnurr (2001) Semantische Technologien f�r die
Agentenkommunikation Ontoprise, Karslruhe
http://www.ontoprise.de/technology_downloads_publ.htm

H.Blanchon, K.-H.Loken-Kim, T.Morimoto (1995) An Interactive
Disambiguation Module for English Natural Language Utterances In:
Proceedings NLPRS'95. Seoul, Korea, vol. 2/2: S. 550-555.

K.Eberle (2002) Tense and Aspect Information in a FUDR-based German
French Machine Translation System In: H.Kamp, U.Reyle (Hrsg.) How we
say when it happens. Contributions to the theory of temporal rererence
in natural language Linguistische Arbeiten, Band 455, T�bingen,
Niemeyer

G.Miller, R.Beckwith, C.Fellbaum, D.Gross, K.Miller (1993) Five papers
about WordNet, ftp://ftp.cogsci.princeton.edu/pub/wordnet/5papers.pdf

S.Lappin, M.McCord (1990) Anaphora Resolution in Slot Grammar in:
Computational Linguistics, Nr. 16

Machine Translation Vol 14, Issue 3/4, Special Issue on Anaphora
Resolution in Machine Translation and Multilingual NLP, 1999

S.D.Richardson, W.B.Dolan, L. Vanderwende (1998) MindNet: Acquiring
and Structuring Semantic Information from Text In: Proceedings ACL'98,
Vol. 2, S. 1098-1102.

weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/Semantische-Informationen/

Stefan Evert: Formale Sprachen (PS4)

Termine:

  • Di 11.30-13.00, Raum 13.11 - Vorlesung
  • Fr 9.45-11.15, Raum 13.11 - �bung

Kommentar:

Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 3.Sem.

Programm:
- Grundlagen und Definitionen
- Chomsky-Hierarchie
- regul�re Sprachen (Pumping-Lemma)
- endliche Automaten und regul�re Sprachen
- Transducer
- kontextfreie Sprachen (Pumping-Lemma)
- Syntaxb�ume und einfache Parser
- Anwendungen f�r kontextfreie Sprachen
- Kellerautomaten und kontextfreie Sprachen
- kontextsensitive Sprachen
- Turing-Maschinen

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Informatik

Leistungsnachweis:

�bungsaufgaben und Klausur

Literatur:

John E. Hopcroft, Jeffrey D. Ullman: 
Einf�hrung in die Automatentheorie, Formale Sprachen und Komplexit�tstheorie,
Bonn, Paris, Mass.: Addison-Wesley, 1994.
[gr�ssere Anzahl in Uni-Bibliothek vorhanden]

Barbara H. Partee, Alice ter Meulen, Robert E. Wall: 
Mathematical Methods in Linguistics,
Dordrecht: Kluwer, 1993.

Weitere Literatur und Handouts werden im Seminar ausgeteilt.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/Formale-Sprachen/

Christian Fortmann: Syntax II (V2+�2)

Termine:

  • Mo 11.30-13.00, Raum 12.21
  • Do 9.45-11.15, Raum 13.11

Kommentar:

Das Seminar baut auf dem Proseminar Syntax I (Einf�hrung in die LFG) auf.
Ziel ist die Vertiefung der Kenntnisse in der Lexikalisch Funktionalen
Grammaik. Es sollen zentrale Ph�nomene, insbesondere der Syntax des
Deutschen, behandelt werden (u.a. Satzstruktur, Kodierung der
Grammatischen Funktionen, Lange Abh�ngigkeiten). Daneben sollen
wichtige neuere Arbeiten vorgestellt werden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Syntax I, Einf�hrung in die Computerlinguistik

Literatur:

Eine Literaturliste wird zu Seminarbeginn vorgelegt.

Anette Frank: Aspekte der Morphosyntax in LFG (HS2)

Termine:

  • Block 1. Woche nach Semesterende

Kommentar:

Wir besprechen einschl�gige und neuere Literatur zur Behandlung
morphosyntaktischer Ph�nomene in der Lexikalisch-Funktionalen
Grammatik.

Teilnahmevoraussetzungen:

Syntax I und II

Literatur:

Andrews, Avery. 1990. Unification and Morphological Blocking. Natural
Language and Linguistic Theory 8(4):507-558. 

Bresnan, Joan. 2001. Explaining Morphosyntactic Competition. In Mark
Baltin and Chris Collins (ed): Handbook of Contemporary Syntactic
Theory, 11--44.  Oxford: Blackwell Publishers.    

Frank, Anette and Zaenen, Annie: Tense in LFG: Syntax and Morphology.
in: Hans Kamp and Uwe Reyle: How we say WHEN it happens. Contribution
to the theory of temporal reference in natural language. Niemeyer,
Tuebingen.

Nordlinger, Rachel (2000). Australian Case Systems: towards a
constructive solution. in: Butt, M. and King, T.H. (eds): Argument
Realisation. CSLI Publications, Stanford, California.  

Sadler, Louisa (1997). Clitics and the Structure-Function Mapping.
 in: Butt, M. and King, T.H. (eds): Proceedings of the LFG'97
Conference, San Diego, California.

Sells, Peter (2001). Syntactic Information and Its Morphological
Expression.  Ms.

Weitere, insbesondere neueste Literatur wird zu Seminarbeginn bekanntgegeben.

Ulrich Heid: Einf�hrung in die Linguistik f�r Computerlinguisten (V2)

Termine:

  • Mi 8.00-9.30, Raum M 12.01

Kommentar:

Diese Einf�hrung in Linguistik pr�sentiert die verschiedenen Gebiete
der Sprachwissenschaft und ihre leitenden Ideen. Besonderen Nachdruck
erhalten Beitr�ge zur allgemeinen Sprachwissenschaft aus der  
Computerlinguistik.

Ulrich Heid: Korpuslinguistik (HS2)

Termine:

  • Fr 8.00-9.30, Raum 12.21 - Vorlesung

Kommentar:

Details folgen sp�ter.

Hans Kamp: Logik und formale Grundlagen II (PS4)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum 13.11
  • Do 14.00-15.30, Raum 13.11

Hans Kamp: Logik II (HS4)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum 12.21
  • Do 15.45-17.15, Raum 12.21

Hans Kamp, �gnes Bende-Farkas: Quantification in Logic and Natural Language (HS2)

Termine:

  • Mo 14.00-15.30, Raum Phonetiklabor - Vorlesung

Kommentar:

The aim of this course is to  offer an overview of quantifier logic 
and quantification in natural language. 
The course will familiarise students with  the  logical tools natural
language needs, and how these differ from `standard' logical tools. 

A number of topics is listed on the course web site. Some or all of
these will be covered, depending on students' preferences and needs.

Teilnahmevoraussetzungen:

Logik I-II, Semantik I-II.

Leistungsnachweis:

Homework, short paper.

Literatur:

A reference list will be  available at the beginning of the course.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/~agnes

Esther K�nig-Baumer: Baumbanken (HS2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

In diesem Seminar wird aktuelle Literatur zu den folgenden Themen 
besprochen:

- (aktuelle) Baumbank-Projekte

- effizientes Retrieval auf Baumbanken

- Nutzung syntaktisch annotierter Korpora in der 
  Lexikografie und bei der Grammatikentwicklung

- automatische Annotationsverfahren (Chunker, Parser)

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Computerlinguistik

Leistungsnachweis:

Referat mit Folien und Handout

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/Baumbanken

Arthur Merin: Philosophie der Historie (HS2)

Termine:

  • Block nach Vereinbarung

Kommentar:

Die Veranstaltung behandelt Grundlagen und Probleme der
Geschichtstheorie auf analytische Weise. Wir fragen nicht:
'Was ist der Sinn der Geschichte?' sondern 'Was ist sinnvolle
Geschichtsschreibung?' Teilnehmer sind gefordert, f�r jede abstrakte
�berlegung konkrete Beispiele anzuf�hren, die koh�rent und
unterhaltsam sind.

TERMINE:
Nach Vereinbarung geblockt. Voranmeldung per e-mail zum
Semesteranfang erbeten ( merin@ims.uni-stuttgart.de ).

Teilnahmevoraussetzungen:

Logische Prop�deutik; etwas Detailwissen aus alter, moderner oder Zeitgeschichte.

Literatur:

[1] Geoffrey Hawthorn 'Plausible worlds: possibility and understanding
in history and the social sciences'. Cambridge: Cambridge University
Press 1991 (dt. �.: Stuttgart 1994, Titel nicht zitierf�hig).

[2] Arthur C. Danto 'Analytische Philosophie der Geschichte'. Frankfurt/M:
Suhrkamp 1974 (bzw. 'Analytical philosophy of history.' Cambridge:
Cambridge University Press 1965.) Weitere Literatur nach Absprache.

Bernd M�bius: Spracherkennung II: Menschliche Sprachwahrnehmung (HS2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Das Seminar befasst sich mit der Wahrnehmung und Interpretation der 
Lautsprache durch den Menschen. Es werden Theorien der menschlichen 
Sprachwahrnehmung diskutiert und durch Demonstrationen illustriert.
Ein thematischer Schwerpunkt des Seminars ist die Wahrnehmung prosodischer
Eigenschaften der Sprache. Perzeptionsexperimente und die hierzu
notwendige Auswahl, Editierung und Synthese von Sprachsignalen sowie
die Frage des experimentellen Designs werden ebenfalls behandelt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Phonetik und Phonologie (empfohlen)

Leistungsnachweis:

Nach Absprache: Referat, Experiment oder Hausarbeit

Literatur:

1) Clark J. and Yallop C. (1995): An introduction to phonetics and phonology, Kap. 'Speech Perception' (Blackwell, Oxford).
2) Pompino-Marschall, B. (1995): Einf�hrung in die Phonetik, Kap. 'Perzeptive Phonetik' (de Gruyter, Berlin).

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/Spracherkennung2/index.html

Bernd M�bius: Sprachsynthese I (HS4)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum 12.21
  • Block 17.-21.2.2003

Kommentar:

Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 5. Sem / Dipl.-Inf.: Nebenfach / MA Linguistik

Sprachsynthesesysteme sind ein wesentlicher Baustein einer
nat�rlicheren und intuitiven Mensch-Maschine-Schnittstelle. Sie werden
aber auch in der phonetischen Forschung eingesetzt, um Erkenntnisse
�ber den Sprachproduktionsprozess oder �ber die akustischen
Eigenschaften der Sprache zu erlangen. Dieses Seminar bietet eine
Einf�hrung in Sprachsyntheseverfahren und -systeme. Es werden
verschiedene Syntheseverfahren (Formantsynthese, Bausteinsynthese,
Unit Selection) vorgestellt. Die Teilnehmer(innen) des Seminars sollen
praktische �bungen und Experimente mit am Institut vorhandener
Sprachsynthesesoftware durchf�hren. In dem Blockseminar sollen die
Teilnehmer(innen) ein Sprachsynthesesystem f�r eine eingeschr�nkte
Anwendungsdom�ne selbst konstruieren.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Phonetik und Phonologie (empfohlen)

Leistungsnachweis:

Nach Absprache: Referat, Experiment oder Hausarbeit

Literatur:

1) Dutoit T. (1997): An Introduction to Text-to-Speech Synthesis, Kap. 7 (Kluwer, Dordrecht).
2) Sproat R. (Hg.) (1998): Multilingual Text-to-Speech Synthesis, Kap. 7 (Kluwer, Dordrecht).
3) M�bius B. (2001): German and Multilingual Speech Synthesis. AIMS 7 (4).

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/Synthese1/index.html

Christine Nanz: Kontraste zwischen Koreanisch und Deutsch (HS2)

Termine:

  • Block 1. Woche nach Semesterende

Kommentar:

Es werden syntaktisch-semantische Kontraste zwischen Koreanisch und 
Deutsch behandelt, speziell im Hinblick auf Maschinelle �bersetzung.

Uwe Reyle: Nicht-Standard DRT (V2)

Termine:

  • Fr 9.45-11.15, Raum 12.21 - Vorlesung

Kommentar:

Das Buch 'From Discourse to Logic' (Kamp + Reyle; Kluwer,
1993) enth�lt das, was man als Standard-Version der 
Diskursrepr�sentationstheorie (DRT) bezeichnen kann. In 
den letzten Jahren wurde die Theorie aber nicht nur entscheidend 
erweitert sondern sie erfuhr auch wesentliche Modifikationen 
konzeptueller und architektonischer Natur. Der Kurs ist eine 
Einf�hrung in diese neue Form der DRT.

Teilnahmevoraussetzungen:

Semantik I

Christian Rohrer, Martin Forst: Algorithmische Syntax (HS4)

Termine:

  • Di 11.30-13.00, Raum 12.21 - Vorlesung
  • Mi 8.00-9.30, Raum 12.21 - �bung

Kommentar:

Das Seminar soll Techniken vermitteln, wie Ergebnisse der 
theoretischen Syntax in lauff�hige Implementierungen umgesetzt werden
k�nnen. F�r die Grammatikkodierung wird der Formalismus der
Lexical-Functional Grammar (LFG) verwendet. Anhand ausgew�hlter
Fragestellungen der deutschen Syntax sollen Methoden des 'grammar
engineering' illustriert werden: Organisation des Lexikons durch
Templates, Abstraktionsmittel in der Regelformulierung, systematisches
Testen und Debugging, Ambiguit�tsbehandlung, Verarbeitungsaspekte,
Einbinden zus�tzlicher Module wie Morphologie. Dieses vierst�ndige
Seminar umfa�t praktische �bungen am Rechner, die bei Interesse in ein
gr��eres Projekt (Software-Praktikum, Studienarbeit etc.) einm�nden
k�nnen.

Teilnahmevoraussetzungen:

LFG-Kenntnisse erw�nscht

Leistungsnachweis:

�bungsaufgaben + Klausur

Literatur:

Butt, M., T. King, M.-E. Nino, and F. Segond (1999). 
A Grammar Writer's Cookbook. 
Stanford, CA: CSLI Lecture Notes No. 95.

Dalrymple, M. et.al. (1994). 
Formal Issues in Lexical-Functional Grammar. 
Standford, CA: CSLI Lecture Notes No. 47.

Sells, P. (1985). 
Lectures on Contemporary Syntactic Theories. An Introduction to 
Government-Binding Theory, Generalized Phrase Structure Grammar, 
and Lexical-Functional Grammar. 
Stanford, CA: CSLI Lecture Notes No. 3. (Kapitel 3)

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/Algorithmische-Syntax

Michael Schiehlen: Interpretation elliptischer Konstruktionen (HS2)

Termine:

  • Di 15.45-17.15, Raum 12.21

Kommentar:

In dem Seminar wollen wir uns mit elliptischen Konstruktionen wie VP-
Ellipse, Gapping, Right-Node-Raising, Sluicing, N'-Deletion, 
Null-Complement Anaphora, Nichtkonstituentens�tzen auseinandersetzen. 
Die in der Literatur angef�hrten semantischen Eigenheiten dieser 
Konstruktionen wollen wir an unseren Intuitionen �berpr�fen 
und ihre Auswirkungen auf eine DRT-basierte semantische Theorie von 
Ellipsenrekonstruktion diskutieren. Anhand von Korpusstudien wollen 
wir weitere elliptische Konstruktionen entdecken und versuchen, sie
aufgrund ihrer Eigenschaften in den vorhandenen Kanon einzugliedern.

Teilnahmevoraussetzungen:

Semantik I, Syntax I

Michael Schiehlen: Logik und formale Grundlagen I (PS4)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum 13.11
  • Do 11.30-13.00, Raum 13.11

Helmut Schmid: Parsing I (HS4)

Termine:

  • Mo 14.00-15.30, Raum 12.21 - �bung
  • Mi 9.45-11.15, Raum 12.21 - Vorlesung

Kommentar:

In diesem Kurs werden verschiedene Algorithmen f�r die automatische
syntaktische Analyse nat�rlichsprachlicher Eingaben vorgestellt. Um
ad-hoc-L�sungen zu vermeiden, wird in der Regel verlangt, da� der
Analyse eine Grammatik mit deklarativer Semantik zugrundeliegt. Dies
kann im einfachsten Fall eine kontextfreie Grammatik sein. H�ufig
kommen Grammatiken aus einem der zahlreichen unifikationsbasierten
Formalismen (DCG, LFG, HPSG) zum Einsatz.
Der Kurs befa�t sich mit den folgenden Verfahren:
- Parsing-Methoden f�r kontextfreie Grammatiken: Top-Down-,
  Bottom-Up-Verfahren mit Backtracking, Chart-Parsing,
  Tomita-Algorithmus, LL(k)-, LR(k)-Verfahren
- Parsing-Methoden f�r Unifikationsgrammatiken
- Einschr�nkungen unifikationsbasierter Grammatikformalismen, welche
  Entscheidbarkeit und effiziente Verarbeitung gew�hrleisten

Teilnahmevoraussetzungen:

Formale Sprachen

Literatur:

Aho/Ullman: The Theory of Parsing, Translation, and Compiling. Band 1 (Parsing)
Alfred V. Aho, Ravi Sethi, and Jeffrey D. Ullman: Compilers. Principles, Techniq
ues, and Tools
Alfred V. Aho, Ravi Sethi, and Jeffrey D. Ullman: Compilerbau (Teil 1)
Hopcroft/Ullman: Introduction to Automata Theory, Languages and Computation
Otto Meyer: Syntaxanalyse

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/~schmid/ParsingI/current/

Wolfgang Wokurek: Signalverarbeitung I (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Einf'uhrung in die Signal- und Systemtheorie
Analog - Digital Umwandlung
Lineare Systeme
Zeitbereich, Frequenzbereich, DFT
Filter: FIR, IIR, Entwurf
Deterministische und Stochastische Signalmodelle
Lineare Pr'adiktion
Spektrogramm

Teilnahmevoraussetzungen:

Formale Grundlagen. Erw'unscht: komplexe Arithmetik, Analysis

Leistungsnachweis:

Referat + Aufsatz

Literatur:

Alan V. Oppenheim, Ronald W. Schafer. Digital Signal Processing. Prentice-Hall, Englewood Cliffs, 1975. 
Athanasios Papoulis. Signal Processing. McGraw-Hill 1984.
Athanasios Papoulis. Probability, random variables and stochastic processes. McGraw-Hill, 1984.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/~wokurek

Wolfgang Wokurek, Uwe Reyle: Softwarelabor I (PS4)

Termine:

  • Mo 9.45-13.00, Raum 13.11 - �bung
  • Mi 14.00-15.30, Raum 13.11 / NextRaum - �bung
  • Mi 15.45-17.15, Raum Nextraum - �bung

Kommentar:

Diese Lehrveranstaltung besteht aus Labor�bungen in denen der
praktische Umgang mit dem Computer vermittelt wird. Jedes Thema wird
in Kleingruppen (3-4 Personen) an einem Nachmittag (4Std) bearbeitet.
Dar�ber wird w�hrend der �bung ein Labor-Protokoll
verfa�t. Danach folgt die Einf�hrung in die
Programmiersprache 'Prolog' Dieser Kurs vermittelt theoretische
Grundlagen der Logikprogrammierung und praktische Erfahrung mit der
Programmiersprache 'Prolog' anhand eines Programmierprojektes.
Teil 1: �bungen: Unix 1, Unix 2, Sprachaufnahme + Sprachwiedergabe
Teil 2: Prolog - Kurs

Leistungsnachweis:

Laborprotokolle, Programmieraufgaben

Literatur:

Skript

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-WS/PROLOG/progr.html