Institut

Studium

Forschung


 

Veranstaltungskommentare

Rainer B�uerle, Hans Kamp: Pragmatik (HS4)

Termine:

  • Mo 14.00-15.30, Raum 12.21
  • Mi 9.45-11.15, Raum 12.21

Teilnahmevoraussetzungen:

Vordiplom, Semantik II

Leistungsnachweis:

Klausur

Literatur:

wird in der Vorlesung an- bzw. ausgegeben

Rainer B�uerle: Semantik I (PS4)

Termine:

  • Di 11.30-13.00, Raum 12.21
  • Do 11.30-13.00, Raum 12.21

Teilnahmevoraussetzungen:

Logik und formale Grundlagen I

Leistungsnachweis:

Klausur

Literatur:

Begleitskript/-buch wird am Semesterbeginn ausgegeben

Greg Dogil: Kolloquium f�r Examenskandidaten (HS2)

Termine:

  • Di 11.30-13.00, Raum Phonetiklabor

Greg Dogil: Prosodie (HS2)

Termine:

  • Fr 11.30-13.00, Raum 12.21

Greg Dogil: Spracherkennung I (HS4)

Termine:

  • Di 8.00-9.30, Raum 12.21
  • Do 8.00-9.30, Raum 12.21

Kommentar:

In dem Seminar werden die Methoden der akustischen Analyse vermittelt. 
Die g�ngigen Methoden der Sprachaufzeichnung und Sprachanalyse werden 
mit Hilfe der am Institut vorhandenen Rechner und Software einge�bt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Phonetik/Phonologie

Leistungsnachweis:

Regelm��ige Teilnahme, �bungen

Literatur:

Neppert + Petursson, 1986, Elemente einer akustischen Phonetik, Buske 
Verlag: Hamburg. 
Lass N.J., 1996, Principles of Experimental Phonetics, Mosby: St. Louis 
etc. 
Stevens, K. 1998. Acoustic Phonetics, MIT Press.

Kurt Eberle: Einf�hrung in die Computerlinguistik (V2+�2)

Termine:

  • Mi 14.00-15.30, Raum 12.21
  • Fr 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

Die Computerlinguistik besch�ftigt sich mit Verarbeitungsmechanismen
nat�rlicher Sprache. Ihr Ziel ist die Modellierung von
Sprachverstehen auf dem Rechner. Hierzu werden f�r jede Analyse- und
Repr�sentationsebene (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Lexikon,
Syntax, Semantik, Pragmatik/Weltwissen) Module implementiert, die auf
Theorien der theoretischen Linguistik, der k�nstlichen Intelligenz
und Wahrscheinlichkeitstheorie basieren. Ein zentrales Problem der
Computerlinguistik ist dabei die Kommunikation der verschiedenen
Module untereinander. 

Der Kurs gibt einen �berblick �ber einige dieser Module und zielt
darauf hin, ein kleines System zu implementieren, das S�tze
analysieren, in semantische Repr�sentationen �berf�hren und
aus diesen gewisse Schl�sse ziehen kann.

Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzungen: Prolog

Literatur:

Gerald Gazdar and Chris Mellish. 'Natural Language Processing in PROLOG'.
Addison Wesley, 1989

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2003-SS/Einfuehrung-in-die-Computeringuistik/

Kurt Eberle: Deduktionssyteme (V2)

Termine:

  • Mi 15.45-17.15, Raum 12.21

Kommentar:

Das Seminar besch�ftigt sich mit den Grundlagen des maschinellen Beweisens.
Maschinelles Beweisen ist zentral f�r wissenbasierte Systeme im weitesten Sinne.
Entsprechende Algorithmen erlauben nicht nur den Zugriff auf das explizit 
in der Wissenbasis niedergelegte Wissen, sondern als Deduktionsverfahren auch
auf Wissen das logisch daraus folgt. Insofern ist mit solchen Verfahren auch die wichtige
Aufgabe der �berpr�fung und des Erhaltens der Konsistenz von Wissenbasen verbunden.

Ausgehend von der Pr�dikatenlogik der ersten Stufe werden in dem Seminar verschiedene Kalk�le
des Schlie�ens, insbesondere Gentzenkalk�le und Resolution vorgestellt. 
Es werden verschiedene Repr�sentationsvarianten solcher Kalk�le, wie Tableaukalk�l und Matrizen,
und Kontrollmechanismen diskutiert. Weitere Stichworte sind: Gleichungslogik, Paramodulation,
Termersetzung, Unifikation. Falls die Zeit es erlaubt, werden Beweisverfahren f�r Logiken h�herer 
Stufe und Modal- bzw. Temporallogiken skizziert.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Logik

Literatur:

Wolfgang Bibel: Deduktion, Automatisierung der Logik, Oldenbourg Verlag 1992
K.-H. Bl�sius/H.-J. B�rckert: Deduktionssysteme - Automatisierung des logischen Denkens, Oldenbourg Verlag 1992
J.W. Lloyd: Foundations of Logic Programming, Springer 1987
D.W. Loveland: Automated Theorem Proving: a Logical Basis, North-Holland, 1978
N.J. Nilsson: Principles of Artificial Intelligence, Springer 1982

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-SS/Deduktionssysteme/

Stefan Evert: Statistische Methoden (PS4)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum 12.21
  • Do 14.00-15.30, Raum 13.11

Kommentar:

Das Seminar f�hrt in Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitstheorie, der
Statistik und der Informationstheorie ein. Die methodischen Grundlagen
zur statistischen Bewertung von Experimenten werden vorgestellt und
anhand von Beispielen mit Hilfe des Rechners ge�bt.

Kursprogramm:

- Einf�hrung und �berblick 
- Mathematische Grundlagen: 
  Kombinatorik, Analysis, Logarithmen und Bruchrechnen
- Einf�hrung in die Programmiersprache R
- Grundz�ge der Wahrscheinlichkeitstheorie: 
  der Laplacesche Wahrscheinlichkeitsraum
- Statistische Daten: Stichproben und Experimente, Skalen
- Deskriptive Statistik, Auswertung von Daten mit R
- Wahrscheinlichkeitstheorie
- Diskrete und kontinuierliche Verteilungen
- Ein Ausflug in die Informationstheorie: Entropie und Mutual Information
- Statistische Hypothesentests:
  Binomialtest, z-Test, t-Test, chisq-Test, ANOVA
- Unabh�ngigkeitstests und Assoziationsma�e
- Anpassungstests, Testen auf Zuf�lligkeit
- lineare statistische Modelle

Teilnahmevoraussetzungen:

Mathematische Grundkenntnisse; Interesse an Statistik :-)

Leistungsnachweis:

schriftliche Hausaufgabe f�r unbenoteten Seminarschein

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-SS/Statistische-Methoden

Christian Fortmann, Christian Rohrer: Syntax I (V2+�2)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum 13.11
  • Do 9.45-11.15, Raum 13.11

Kommentar:

Das Seminar bietet eine Einf�hrung in die LFG. 
Es sollen der Formalismus der LFG, ihre Repr�sentationen und Regeln
erarbeitet werden. Daneben werden die Besonderheiten der Syntax des
Deutschen erarbeitet. Textgrundlage ist das Seminarskript
``Deutsche Satzstruktur''.

Literatur:

W�llstein-Leisten, A.; Heilmann, A.; Stepan, P.; Vikner, S.: Deutsche
Satzstruktur : Grundlagen der syntaktischen Analyse, T�bingen:
Stauffenburg, 1997.

Anette Frank: Koordination in unifikationsbasierten Syntaxtheorien (V2)

Kommentar:

Blockseminar. Termin wird noch angek�ndigt.

Koordination ist eine vielf�ltige und flexible Konstruktion, die eine
effektive, �konomische sprachliche Realisierung
erm�glicht. Gleichzeitig stellt sie formale und deskriptive Theorien
der Syntax und Semantik vor betr�chtliche Herausforderungen.
Moderne Syntaxtheorien stellen formale Konstrukte zur Repr�sentation
der Koordination bereit. Spezielle Koordinationsph�nomene, wie zum
Beispiel Kongruenzmismatches, Nichtkonstituentenkoordination und
asymmetrische Koordinationen k�nnen nur durch spezielle, zum Teil
formale Erweiterungen dieser Theorien erfa�t werden.

Die Vorlesung f�hrt in die Grundlagen der Koordinationsanalyse ein,
und widmet sich nach einem �berblick spezieller 
Koordinationsph�nomene vertieft den Themen der Kongruenz, der
Nichtkonstituentenkoordination und asymmetrischen
Koordinationstypen. Dar�berhinaus betrachten wir neueste Theorien 
zu diskurs-semantischen Eigenschaften der Koordination und ihrer
Interaktion mit syntaktischen Constraints.

Teilnahmevoraussetzungen:

Vordiplom, Syntax I+II (LFG)

Literatur:

Wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.  
Skriptmaterial wird bereitgestellt.

Ulrich Heid: Maschinelle �bersetzung I (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

Das Seminar f�hrt in die Forschungsfragen der maschinellen �bersetzung ein. 
Dabei wird ein transferbasierter Ansatz als Grundlage genommen, der auf 
F-Strukturen der Lexikalisch-Funktionalen Grammatik aufsetzt. Die theoretischen 
Aspekte werden anhand einen kleinen Testsystems diskutiert, welches auf
einer Version der deutschen LFG-Grammatik des IMS beruht.

Themenkomplexe:
- Problemstellung der M�: Disambiguierung und Zuordnung von Teilstrukturen
- Transfer auf F-Strukturen mit Hilfe des Projektionsansatzes von 
  KAPLAN et al. 1995
- Linguistische �bersetzungsprobleme und ihre Behandlung im LFG-Transferansatz
- �berblick �ber andere Ans�tze zur Maschinellen �bersetzung.

Teilnahmevoraussetzungen:

Syntax I und Syntax II

Leistungsnachweis:

Klausur am Semesterende

Literatur:

Wird in der ersten Sitzung angegeben.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-SS/Maschinelle-UebersetzungI/

Ulrich Heid: Einf�hrung in die Morphologie (PS2)

Termine:

  • Mi 9.45-11.15, Raum 13.11

Kommentar:

Das Seminar f�hrt in die Grundbegriffe der Morphologie ein. Dabei werden 
zun�chst die linguistischen Grundlagen und die Terminologie der Morphologie
(Flexion und Wortbildung) erkl�rt und diskutiert. 

Im zweiten Schritt werden anhand ausgew�hlter Beispiele aus der Wortbildung
und der Flexion (verschiedene europ�ische Sprachen) die gegenseitigen
Abh�ngigkeiten zwischen Morphologie und Syntax bzw. zwischen Morphologie 
und Semantik angesprochen.

In der Computerlinguistik sind seit rund zehn Jahren Modellierungen der 
Flexionsmorphologie f�r verschiedene Sprachen verf�gbar. Im Seminar werden
die Grundlagen der wichtigsten Modellierungen (Zwei-Ebenen-Morphologie,
WordManager, unifikationsbasierte Ans�tze) diskutiert und anhand von
Beispielsystemen erprobt. Gleichzeitig wird thematisiert, wie die Wortbildung
modelliert werden kann (Beispiele zum Deutschen).

Themenliste (�berblick):

- Grundbegriffe der Morphologie
- Morphologie vs. Phonologie/Phonetik, Syntax, Semantik
- Flexionsmorphologie
- Derivations- und Kompositionsmorphologie
- Finite-State-Implementierungen von morphologischen Ph�nomenen
- Andere Implementierungen von Flexions- und Wortbildungsmorphologie

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Sprachwissenschaft

Leistungsnachweis:

Aktive Mitarbeit, Hausaufgaben, Klausur am Semesterende

Literatur:

Laurie BAUER: Introducing linguistic Morphology, 
(Edinburgh: Edinburgh University Press), 1988

Weitere Literatur wird jeweils angegeben.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2002-SS/Morphologie-Einfuehrung/

Hans Kamp, Antje Rossdeutscher: Lexikalische Semantik (HS4)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum 12.21
  • Fr 11.30-13.00, Raum 13.11

Kommentar:

Hauptziel des Seminars ist, eine Theorie lexikalischer Semantik im
Rahmen der Diskursrepr�sentationstheorie (DRT) zu praesentieren und
auch waehrend des Seminars weiterzuentwickeln.

Im Seminar sollen die Beteiligten die Faehigkeit erwerben, selbst
lexikalische Analysen im DRT-Rahmen durchzuf�hren und DRT-basierte
Lexikoneintr�ge zu formulieren. Um dies allen Beteiligten zu
erm'oglichen, werden wir ausf'uhrliches Skriptmaterial bereitstellen.



Warum wir dieses Seminar jetzt durchfeuhren wollen: 
Sowohl in der Semantik als auch in der Syntax ist das Lexikon fuer
die Sprachverarbeitung  der groesste Engpass. Insbesondere muss die
semantische Information in den lexikalischen Eintraegen so
strukturiert sein, dass sie Inferenzen sowohl waehred der
Semantikkonstruktion als auch aus fertiggestellten semantischen
Repraesentationen unterstuetzen kann. Diese Anforderungen sind zentral
fuer ein Lexikon, wie es im Seminar entwickelt wird.
Der Semantikkonstruktion aus Eintraegen wird deshalb im Seminar grosses 
Gewicht zukommen. 



Besondere Aufmerksamkeit soll folgenden Bereichen der
lexikalischen Semantik gewidmet werden: 


1. Eintraege fuer zeit--- und raumbezogene Lexeme wie z.B. Bewegungs--
 und Positionsverben, raeumliche und zeitliche Praepositionen,
 Dimensionsadjektive. Beruecksichtigt werden sollen dabei ontologische
 Fragen einer zugrundezulegenden Modelltheorie. 


2. Intensionalitaet und Intentionalitaet in der Verbbedeutung.

3. Praesuppositionale und nicht-praesuppositionale Aspekte der Verbbedeutung

4. Nominalisierungen.

5. Polysemie und `dot-objects'. 

6. eventuell Probleme wie Metaphorik und Vagheit im Lexikon.

Literatur:

Asher, Nicholas and James Pustejowsky. The Metaphysics of Words in
Context. 

Kamp, H. The Importance of Presupposition. In: Rohrer, Chr., A.
Rossdeutscher + H. Kamp (eds.), Linguistic Form and its Computation,
CSLI, 2001.

Kamp, H. Presupposition Computation and Presupposition Justification.
In Bras M. + L. Vieu (eds.) Pragmatic and Semantic Issues in Discourse
and Dialogue. Elsevier, 2001

H. Kamp. Einstellungszust�nde und Einstellungsbeschreibungen in der
Diskursrepr�sentationstheorie. In Uli Haas-Spohn (ed.)

Kamp, H. + U. Reyle. From Discourse to Logic. Kluwer, 1993

Kamp, H. + A. Rossdeutscher, DRS-Construction and Lexically Driven
Inference. Theoretical Linguistics 20(2/3)

Kamp, H. + A. Rossdeutscher, DRS-Construction and Lexically Driven
Inference. Theoretical Linguistics 20(2/3)

Reyle, U., A. Rossdeutscher + H. Kamp. Ups and Downs in the Theory of
Temporal Reference. ms. 2001.

Rossdeutscher, A. Fat Child meets DRT. Theoretical Linguistics 20(2/3)

Rossdeutscher, A. Lexikalisch gest'utzte formale Textinterpretation.
Habilitationsschrift, Stuttgart, 2000.

Hans Kamp, Uwe Reyle, Agnes Bende-Farkas: Topics in DRT (HS2)

Termine:

  • Mo 11.30-13.00, Raum 13.11
  • Do 11.30-13.00, Raum 13.11

Kommentar:

In diesem Seminar sollen neuere Entwicklungen in der DRT besprochen werden.
Diese betreffen zun�chst die in den letzten Jahren immer st�rker in 
den Vordergrund getretene Ver�nderung des Konstruktionsalgorithmus 
von DRSen. Dieser berechnet zun�chst vorl�ufige semantische 
Repr�sentationen aus dem 
lexikalischen Material und der syntaktischen Struktur
des zu analysierenden Satzes berechnet. Die Komponenten dieser vorl�ufigen 
Strukturen werden dann mit dem lokalen und globen Kontext verrechnet um 
letztendlich zu einer voll
spezifizierten Repr�sentation der Bedeutung des Satzes relativ zum gegebenen 
Kontext zu gelangen. 

Aspekte der Unterspezifikation, der 
Pr�suppositions-Verarbeitung und auch der Informations-Struktur sind 
f�r die Gestaltung diesen neuartigen Konstruktionsalgorithmus 
entscheidend und werden
neben der Behandlung von propositionalen Einstellungsberichten die 
zentralen Themen dieses Seminars bilden.

Die Veranstaltung teilt sich auf in einen Vorlesungsteil (jeweils am 
Donnerstag) und einen st�rker �bungs-orientierten Teil (montags).

Teilnahmevoraussetzungen:

Semantik I

Leistungsnachweis:

Erfolgreiche Teilnahme an den �bungen

Literatur:

wird verteilt

Esther K�nig-Baumer: Information Retrieval (HS2)

Termine:

  • Mo 11.30-13.00, Raum 12.21

Kommentar:

Fast jede WWW-BenutzerIn hat schon von Search Engines, also einer Art
von Information-Retrieval- (IR) oder Text-Retrieval-Systemen Gebrauch
gemacht. Dieses Seminar soll einen �berblick geben �ber 

- g�ngige Methoden und Begriffe des 'klassischen' Information Retrieval

- verwandte Gebiete: 
  Information Extraction, Information Filtering,
  Information Routing, Document Classification, Categorization, ...

Ein wichtiger Aspekt ist auch der Einsatz computerlinguistischer 
Methoden in Information-Retrieval-Systemen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Grundkenntnisse Informatik

Leistungsnachweis:

Vortrag im Seminar mit ausgearbeitetem Handout

Literatur:

- R. Baeza-Yates and B. Ribeiro-Neto. Modern Information Retrieval. 
  Addison-Wesley, Wokingham, UK, 1999.
- Norbert Fuhr: Information Retrieval.
  Manuskript, Universit�t Dortmund, 1997.
- Christopher D. Manning, Hinrich Sch�tze: 
  Foundations of Statistical Natural Language Processing. 
  MIT Press, Cambridge, Mass., 1999.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-SS/InformationRetrieval/

Arthur Merin: Heidegger, 'Was ist Metaphysik?' (HS2)

Kommentar:

Heideggers Antrittsvorlesung von 1929 las sich f�r Carnap, den logisch
geschulten Philosophen in der Fregeschen Tradition an die wir selbst
ankn�pfen, im wesentlichen wie purer Unsinn. So beurteilte er
jedenfalls ihre zentrale �u�erung, 'Das Nichts selbst nichtet', die er 
als Paradebeispiel f�r einen metaphysisch ambitionierten Sprachfehler
vorf�hrte. Hatte Carnap recht, bzw. in welcher Hinsicht? Wir wollen
versuchen, Heideggers idiolektal poetisierende und wenig humorvolle
Prosa, die so nachhaltig die Postmoderne mitbestimmt hat, mit dem
Werkzeug der Sprachanalyse auf m�gliche, auch unintendierte
Sinnhaftigkeit zu pr�fen. W�re ein solch eventueller Sinn
philosophisch bedeutsam oder psychologisch interessant? Anhand des
Textes wollen wir die Grenzen unsere eigenen Bedeutungstheorien
�berpr�fen. Die Herausforderung ist sicher ganz anderer Art, als jene,
mit denen u.A. die maschinelle Sprachverarbeitung t�glich konfrontiert
ist. Doch ein bi�chen Stretching tut immer gut.

Teilnahmevoraussetzungen:

Logische Prop�deutik, Semantik. Pers�nliche Anmeldung per email (merin@ims.uni-stuttgart.de) und Absprache vor Semesterbeginn

Literatur:

M. Heidegger 'Was ist Metaphysik?', (z.B.) 15.A. Ffm: Vittorio
Klostermann, 1998. Auch in M.H. 'Wegmarken', Ffm. 1967.

Bernd M�bius: Sprachsynthese II (HS2)

Termine:

  • Di 15.45-17.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Aufbauend auf den im Seminar Sprachsynthese I vermittelten Kenntnissen 
korpusbasierter Synthese konzentriert sich diese Lehrveranstaltung auf 
das als Unit Selection bezeichnete Sprachsyntheseverfahren. Das Seminar 
wird unmittelbar an die aktuellen Forschungsarbeiten am IMS ankn�pfen. 
Auf diese Weise sollen die Teilnehmer(innen) die Chancen, aber auch die 
Grenzen der Unit Selection-Synthese aus erster Hand kennen lernen.

Voraussetzung f�r die Teilnahme ist die Bereitschaft, die einschl�gige 
Literatur gr�ndlich zu lesen und aktiv an �bungen und Experimenten mit 
dem IMS-Sprachsynthesesystem mitzuwirken. Literatur und praktische 
Arbeit werden alle Komponenten eines TTS-Systems einbeziehen: 
linguistische Textanalyse, prosodische Analyse und Generierung, 
akustische Einheitenauswahl und -verkettung. Bei Interesse k�nnen die 
Experimente auch in weiterf�hrende Projekte (Studienarbeit, 
Diplomarbeit) m�nden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzungen: Sprachsynthese I

Leistungsnachweis:

Regelm��ige Teilnahme, �bungsaufgabe oder Experiment, jeweils mit schriftlicher Ausarbeitung

Literatur:

1) Richard Sproat (Hg.) (1998): Multilingual Text-to-Speech
Synthesis. Kluwer, Dordrecht.
2) Thierry Dutoit (1997): An Introduction to Text-to-Speech
Synthesis. Kluwer, Dordrecht.
3) Bernd M�bius (2001): German and Multilingual Speech Synthesis. 
AIMS 7 (4).

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-SS/SyntheseII/index.html

Christine Nanz: Komplementsaetze im Japanischen im Hinblick auf die maschinelle Uebersetzung in die deutsche Sprache (HS2)

Kommentar:

Kompaktseminar in der 1. Woche der
vorlesungsfreien Zeit im Juli

Peter Regel-Brietzmann, Marcus Fach: Spracherkennung III (HS2)

Kommentar:

Blockseminar. Ende des Sommersemesters / 3.11 

Das Seminar teilt sich in einen theoretischen Teil und einen
praktischen Teil am Rechner. Der theoretische Teil enth�lt die
Grundlagen der automatischen Spracherkennung. Den Schwerpunkt bilden
die Hidden-Markov-Modelle. Au�erdem sind Spezialthemen, die im
praktischen Teil umgesetzt werden, Inhalt des Seminars. Der praktische
Teil enth�lt eine �bung am Rechner, die den Umgang mit dem
Hidden-Markov-Toolkit (HTK) und das Erarbeiten spezieller Probleme der
Spracherkennung zum Ziel hat (z.B. optimale Wortuntereinheiten,
Aussprachevarianten, Sprechererkennung).

Teilnahmevoraussetzungen:

Grundlagen der Phonetik und Signalverarbeitung sind n�tzlich, aber nicht Voraussetzung

Leistungsnachweis:

Seminararbeit

Literatur:

- Kapitel aus N. Lass: Principles of Exp. Phonetics, Kapitel 11,
'Speech Recognition by Computers': Sehr gut geschrieben, umfassende
Grundlagenvermittlung, engl.
- Artikel aus Zeitschrift C't, 1993: 'His Master's
Voice' Nicht mehr ganz neu, aber immer noch informativ, deutsch
- Artikel aus Zeitschrift iX, 1999: 'HAL, hoerst du mich?' 
Brandaktuell, aber nicht seht vertiefend.

Kopien Vorbereitender Literatur sind vor dem Blockseminar im
Sekretariat erh�ltlich.

Christian Rohrer, Ulrich Heid: Maschinelle Lexikographie -- Automatische Exzerption (HS2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum 12.21

Kommentar:

W�rterbuchautoren legen sich umfangreiche Belegsammlungen an, die die
wichtigsten Eigenschaften von W�rtern illustrieren sollen. Bis vor kurzem
war es �blich, diese Sammlungen von Hand anzulegen. Diese Arbeit nennt man
Exzerption. 

Automatische Exzerption ist eine Kombination von Lexikalischer Akquisition
(w�rterbuchrelevante Daten aus Corpora extrahieren) und dem Vergleich mit
vorhandenen W�rterb�chern (schlie�lich soll prim�r vorgeschlagen werden, 
was bisher noch nicht im W�rterbuch steht). Es gibt einige Ans�tze zu automatischen 
Exzerptionsverfahren, f�r Englisch (WASPS, Kilgarriff et al., Brighton) und
Deutsch (Projekt TFB 32 des IMS). 

Im Seminar werden Techniken der Lexikonakquisition vorgestellt und auf Ihre 
Verwendbarkeit f�r ein automatisches Exzerptionssystem hin untersucht. 
Daneben wird �ber aktuelle Entwicklungen bei der automatischen Exzerption
berichtet. 

Themenliste:

- Ziele und Aufgaben der automatischen Exzerption
- Anforderungen der Lexikographie an ein Informationssystem �ber W�rter
- Techniken der lexikalischen Akquisition f�r syntaktische Subkategorisierung,
  Mehrwortausdr�cke und distributionelle Eigenschaften von W�rtern
- Das System WASPS
- Laufende Arbeiten des Transferbereichs TFB 32

[Seminar beginnt am 23.04.]

Leistungsnachweis:

Referat und zugeh�rige Materialien

Literatur:

Wird in der ersten Sitzung angegeben. Zur Einf�hrung kann die 
Webseite des Projekts TFB 32 dienen: 

  http://www.ims.uni-stuttgart.de/projekte/TFB/

Dort auch Link zu einer Demonstration von WASPS (funktioniert 
mit W�rtern, die mit `k' beginnen).

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/projekte/TFB/

Michael Schiehlen: Algorithmische Semantik (V2+�2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum 13.11
  • Do 14.00-15.30, Raum 12.21

Kommentar:

In der Vorlesung geht es um Implementierungen und rechnerbasierte
Anwendungen von Semantik. 

Das Hauptthema des Kurses ist Semantikkonstruktion (die Erstellung 
semantischer Repr�sentationen aus Parsb�umen und -w�ldern); der Kurs
besch�ftigt sich aber auch mit implementierbaren Teilen der 
lexikalischen Semantik und zugeh�rigen Extraktionsmethoden. 
Das zugrundeliegende Szenario ist tiefe Informationsextraktion bzw.
Verstehen gro�er unabh�ngig vorgegebener Textmengen.

Zun�chst wird die klassische Methode mithilfe des Lambda-Kalk�ls 
in einer Prolog-Implementierung besprochen [Bos+Blackburn:99].
 
Anschlie�end werden verschiedene Methoden der Unterspezifikation 
vorgestellt und diskutiert (bzgl. skopaler [Reyle:95] und 
syntaktischer Ambiguit�ten [Schiehlen:96, D�rre:97]). Diese Methoden
vereinfachen einerseits die Semantikkonstruktion und machen sie
andererseits auf freien Text anwendbar. Es wird beschrieben, wie sich
auf den unterspezifizierten Repr�sentationen effizient Schl�sse ziehen
lassen [Dorna+Emele:96].

Ein weiterer Punkt sind Schnittstellenbeschreibungen zu diversen 
robusten Parsverfahren, sowie die Erstellung gro�er semantischer Lexika,
die eine umfassende Analyse gro�er Texte erst erm�glichen.

Seite: /global/teaching/2003-SS/Algorithmische-Semantik/index.html

Teilnahmevoraussetzungen:

Semantik I, Syntax, Kenntnisse in Prolog, Perl, C++ sind hilfreich

Literatur:

Alle genannten Arbeiten sind auch �ber das Internet zug�nglich.

Johan Bos + Patrick Blackburn, 1999,
Representation and Inference for Natural Language 
A First Course in Computational Semantics,
http://www.coli.uni-sb.de/~bos/comsem/book1.html.

Uwe Reyle, 1995,
On Reasoning with Ambiguities,
Proceedings of EACL 95

Michael Schiehlen, 1996,
Semantic Construction from Parse Forests,
Proceedings of COLING 96

Jochen D�rre, 1997,
Efficient Construction of Underspecified Semantics under 
Massive Ambiguity,
Proceedings of ACL 97

Michael Dorna und Martin Emele, 1996,
Semantic-Based Transfer,
Proceedings of COLING 96

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/Lehre/teaching/2003-SS/Algorithmische-Semantik/

Helmut Schmid: Parsing II: Statistische Methoden in NLP (V2+�2)

Termine:

  • Mo 11.30-13.00, Raum Rechnerpool - �bung
  • Fr 9.45-11.15, Raum 13.11 - Vorlesung

Kommentar:

In den letzten Jahren haben statistische Verfahren in der maschinellen
Sprachverarbeitung stark an Bedeutung gewonnen. Die Vorlesung stellt
einige der wichtigsten dabei verwendeten Verfahren (u.a. Markowmodelle,
probabilistische kontextfreie Grammatiken, Gl�ttungsverfahren,
Signifikanztests) vor und beschreibt praktische Anwendungen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Logik und formale Grundlagen I und II, Parsing I

Literatur:

Christopher Manning und Hinrich Sch�tze: Foundations of Statistical
Natural Language Processing, MIT Press.

Kurs-Homepage:

http://www.ims.uni-stuttgart.de/~schmid/ParsingII/

Juergen Wedekind: LFG Generierung durch Grammatikkompilation (HS2)

Kommentar:

Blockseminar: Montag, 7.7. bis Mittwoch, 9.7.2003

Wolfgang Wokurek: Signalverarbeitung II (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Nichtlineare Signalverarbeitung

   Adaptive Filter
   Chaos
   Auditory Models

Teilnahmevoraussetzungen:

Signalverarbeitung I oder Arbeitskenntnisse der Linearen Systemtheorie

Leistungsnachweis:

Seminarvortrag und Aufsatz (1000 W�rter)

Wolfgang Wokurek, Helmut Schmid: Softwarelabor II (PS4)

Termine:

  • Mo 14.00-15.30, Raum 3.38 und 3.11
  • Do 14.00-17.15, Raum 3.38
  • Mo 15.45-17.15, Raum 3.38

Kommentar:

Zielgruppe: Diplomstudium Computerlinguistik

Dieses Labor f�hrt in die praktische Verwendung des Computers in den 
Gebieten Akustische Phonetik, Phonologie und Linguistik ein.

   Sprachsignale I
   Sprachsignale II

   Corpuserschlie�ung I
   Corpuserschlie�ung II

   Parsing I
   Parsing II

Teilnahmevoraussetzungen:

Softwarelabor I

Leistungsnachweis:

Laborprotokolle

Literatur:

Skripten