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Veranstaltungskommentare

Rainer B�uerle, Hans Kamp: Pragmatik (HS4)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum M12.21
  • Do 14.00-15.30, Raum M12.21

Kommentar:

Das Hauptseminar behandelt ausf�hrlich die klassischen Kerngebiete der Pragmatik(Pr�supposition, Deixis, Sprechakte, Implikaturen)und informiert�ber weitere wichtige Ans�tze wie Informations- und Diskursstruktur.

Teilnahmevoraussetzungen:

Vordiplom, Semantik II

Leistungsnachweis:

Klausur

Literatur:

wird in der Vorlesung an- bzw. ausgegeben

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2005-SS/Pragmatik/


Rainer B�uerle: Semantik I (PS4)

Termine:

  • Mo 14.00-15.30, Raum M13.11
  • Mi 9.45-11.15, Raum M13.11

Teilnahmevoraussetzungen:

Logik und formale Grundlagen I

Leistungsnachweis:

Klausur

Literatur:

Begleitskript/-buch wird zu Semesterbeginn ausgegeben

Grzegorz Dogil, Bernd M�bius: Kolloquium f�r Examenskandidaten (HS4)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor
  • Di 11.30-13.00, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

In diesem Kolloquium sollen laufende Studien-, Diplom- undMagisterarbeiten und Dissertationen vorgestellt werden.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2005-SS/KollEx/index.html


Grzegorz Dogil: Sprache und Gehirn: Neuronale und komputationelle Verarbeitung (HS3)

Termine:

  • Mo 17.30-20.00, Raum M12.21

Kommentar:

In der Lehrveranstalltung werden die modernen Methoden derNeurolinguistischen Forschung dargestellt und diskutiert. Ausgehend vonden klinischen Daten �ber Sprach- und Sprechst�rungen werden dieBeziehungen zwischen Hirnfunktionen und Sprachfunktionen dargestellt.Auf dieser Grundlage werden die Ergebnisse moderner bildgebenderVerfahren bei der Untersuchung der ungest�rten Sprachproduktion undSprachwahrnehmung anhand eigener Daten diskutiert.

Literatur:

Sprache und Gehirn  ein multimodales Internet Tutorial:  /fak5/ims/phonetik/joerg/sgtutorial/Dogil, G. et al (2002) The Speaking Brain. Journal of Neurolinguistics15, 59-90.Hickock, G. + D. Poeppel (2000). Towards a functional neuroanatomy ofspeech perception. Trends in Cognitive Sciences 4,4: 131-138.Dogil, G. (2003) Brain dynamics induced by language production. MSStuttgart (wird verteilt).

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/phonetik/joerg/sgtutorial/


Grzegorz Dogil: Spracherkennung II: Menschliche Sprachwahrnehmung (HS2)

Termine:

  • Di 8.00-9.30, Raum M12.21

Kommentar:

- Abgrenzung H�ren, Wahrnehmen, Verstehen- Theorien der menschlichen Sprachwahrnehmung und Demonstrationen- Neuroanatomie der Sprachwahrnehmung

Teilnahmevoraussetzungen:

Grundkenntnisse in der akustischen Phonetik

Leistungsnachweis:

Kleines Experiment oder Referat

Literatur:

Zur Vorbereitung empfohlen ist das Kapitel 'Speech Perception' in J. Clark + C. Yallop 1995(2) An introduction to phonetics and phonology,Blackwell oder das Kapitel 'Perzeptive Phonetik' in B. Pompino-Marschall 1995. Einf. in die Phonetik, de Gruyter. Fuer den weiteren Verlauf des Seminars werden einzelne Fachartikel bereitgestellt.

Grzegorz Dogil: Sprachproduktion (HS2)

Termine:

  • Do 8.00-9.30, Raum M12.21

Kommentar:

Theorien und Modelle der Sprachproduktion

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Phonetik und Phonologie

Leistungsnachweis:

Kleines Experiment oder Referat

Literatur:

Wird noch bekannt gegeben.

Christian Fortmann, Christian Rohrer: Syntax I (V2+�2)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum M13.11
  • Do 9.45-11.15, Raum M13.11

Kommentar:

Das Seminar bietet eine Einf�hrung in die LFG. Es sollen der Formalismus der LFG, ihre Repr�sentationen und Regelnerarbeitet werden. Daneben werden die Besonderheiten der Syntax desDeutschen erarbeitet. Textgrundlage ist das Seminarskript``Deutsche Satzstruktur''.

Literatur:

W�llstein-Leisten, A.; Heilmann, A.; Stepan, P.; Vikner, S.: DeutscheSatzstruktur : Grundlagen der syntaktischen Analyse, T�bingen:Stauffenburg, 1997.

Ulrich Heid: Maschinelle �bersetzung I (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum M12.21

Kommentar:

Das Seminar f�hrt in die Forschungsfragen der maschinellen �bersetzung ein. Dabei wird ein transferbasierter Ansatz als Grundlage genommen, der auf F-Strukturen der Lexikalisch-Funktionalen Grammatik aufsetzt. Die theoretischen Aspekte werden anhand einen kleinen Testsystems diskutiert, welches aufeiner Version der deutschen LFG-Grammatik des IMS beruht.Themenkomplexe:- Problemstellung der M�: Disambiguierung und Zuordnung von Teilstrukturen- Transfer auf F-Strukturen mit Hilfe des Projektionsansatzes von   KAPLAN et al. 1995- Linguistische �bersetzungsprobleme und ihre Behandlung im LFG-Transferansatz- �berblick �ber andere Ans�tze zur Maschinellen �bersetzung.

Teilnahmevoraussetzungen:

Syntax I und Syntax II

Leistungsnachweis:

Klausur am Semesterende

Literatur:

Wird in der ersten Sitzung angegeben.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2002-SS/Maschinelle-UebersetzungI/


Ulrich Heid: Einf�hrung in die Morphologie (PS2)

Termine:

  • Mi 8.00-9.30, Raum M12.21

Kommentar:

Das Seminar f�hrt in die Grundbegriffe der Morphologie ein. Dabei werden zun�chst die linguistischen Grundlagen und die Terminologie der Morphologie(Flexion und Wortbildung) erkl�rt und diskutiert. Im zweiten Schritt werden anhand ausgew�hlter Beispiele aus der Wortbildungund der Flexion (verschiedene europ�ische Sprachen) die gegenseitigenAbh�ngigkeiten zwischen Morphologie und Syntax bzw. zwischen Morphologie und Semantik angesprochen.In der Computerlinguistik sind seit rund zehn Jahren Modellierungen der Flexionsmorphologie f�r verschiedene Sprachen verf�gbar. Im Seminar werdendie Grundlagen der wichtigsten Modellierungen (Zwei-Ebenen-Morphologie,WordManager, unifikationsbasierte Ans�tze) diskutiert und anhand vonBeispielsystemen erprobt. Gleichzeitig wird thematisiert, wie die Wortbildungmodelliert werden kann (Beispiele zum Deutschen).Themenliste (�berblick):- Grundbegriffe der Morphologie- Morphologie vs. Phonologie/Phonetik, Syntax, Semantik- Flexionsmorphologie- Derivations- und Kompositionsmorphologie- Finite-State-Implementierungen von morphologischen Ph�nomenen- Andere Implementierungen von Flexions- und Wortbildungsmorphologie

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Sprachwissenschaft

Leistungsnachweis:

Aktive Mitarbeit, Hausaufgaben, Klausur am Semesterende

Literatur:

Laurie BAUER: Introducing linguistic Morphology, (Edinburgh: Edinburgh University Press), 1988Weitere Literatur wird jeweils angegeben.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2002-SS/Morphologie-Einfuehrung/


Hans Kamp: Informationsstruktur in der DRT (HS2)

Termine:

  • Do 11.45-13.15, Raum M13.11

Kommentar:

Die Ziele dieser Veranstaltung sind folgende:1.      Eine Darstellung der bisherigen Ergebnisse zur Behandlung vonFragen der Informationsstruktur innerhalb der DRT.  Dazu geh�reninsbesondere auch Erweiterungen des DRT-Fromalismus zu einem, in denen sichInformationsstruktur korrekt darstellen l�sst.2.      Die Pr�sentation laufender Arbeiten in diesem Bereich.  Dabeiwerden auch die Teilnehmer die M�glichkeit haben, sich an diesenUntersuchungen aktiv zu beteiligen.Unter Informationsstruktur verstehen wir im hiesigen Zusammenhang folgendeAspekte der Sprachbedeutung:*       Pr�suppositionen*       Fokus-Hintergrund*       Topik-Komment (bzw. Thema-Rhema)(Die drei Begriffe h�ngen eng miteinander zusammen.)Ein Problembereich, der genauer untersucht werden soll, ist das Verh�ltniszwischen der Semantik-Pragmatik von Fokus und Prosodie.

Egbert Lehmann, Bernd Bohnet, Ulrich Heid: Natural Language Generation (HS2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum (Informatik) - Vorlesung

Kommentar:

Achtung: Zeit 10:00 - 11:30h, Raum wird bekanntgegebenDie fakult�ts�bergreifende Veranstaltung (Bereich angewandteComputerlinguistik) soll in die Probleme der Generierung vonnat�rlichsprachlichem Text einf�hren und Beispiele f�rEntwicklungsarbeit des Instituts f�r Intelligente Systeme diskutieren.Das Seminar deckt in drei thematischen Bl�cken die Grundlagen derGenerierung, Anwendungsbereiche und bekannte Systeme und schliesslichForschungsfragen zur Generierung ab:- Grundprobleme der Textgenerierung:  - What to say vs. How to say; Stufen und Ans�tze der Textplanung;  Typen von Architekturen  - Aufgaben der Generierung: Paraphrasen; Lexikalisierung (lexical  choice), Textkohaerenz, etc.  - Ressourcen f�r die Generierung: Grammatiken, Lexika, Dom�nenwissen- Ausgew�hlte Beispiele (aus Literatur und Praxis):  - nach Architekturen und Ans�tzen.  - nach Anwendungsbereichen (Textgenerierung, maschinelle  �bersetzung, ...)(u.U. Dialogsysteme)- Fragen der Entwicklung von Generierungssystemen:  - Diskussion anhand der Systeme des IIS  - Lexikalisierung  - Bestimmung der Wortordnung im Deutschen  - Informationsstruktur und Textstruktur  - ...

Teilnahmevoraussetzungen:

Computerlinguisten: Syntax II, Semantik I, (Pragmatik)

Leistungsnachweis:

Benoteter Schein durch Referat, unbenoteter Schein nach R�cksprache durch regelm�ssige Teilnahme.

Literatur:

Wird im Seminar ausgegeben.

Bernd M�bius: Prosodie (HS2)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 5.-8. Sem. / Dipl.-Inf.: Nebenfach / MA LinguistikDer Stand der Forschung auf dem Gebiet der Prosodie, insbesondere derIntonation, l�sst sich als divers und kontrovers charakterisieren. Diestrifft sowohl auf die phonologische als auch auf die phonetischeBeschreibungsebene zu. In diesem Seminar sollen die wichtigstenaktuellen Prosodiemodelle besprochen werden, und zwar sowohlhinsichtlich ihrer phonologischen Grundlagen und Annahmen als auch unterdem Aspekt ihrer Implementierung und Anwendung in sprachverarbeitendenSystemen. Weiterhin soll die Prosodie aus Sicht der Sprachproduktionbesprochen werden. Je nach Vorkenntnissen der Teilnehmer soll zu Beginndes Seminars zun�chst die prosodische Terminologie erarbeitet werden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Phonetik und Phonologie; Spracherkennung I.

Leistungsnachweis:

Referat mit schriftlicher Ausarbeitung

Literatur:

Wird noch bekannt gegeben.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2005-SS/Prosodie/index.html


Bernd M�bius: Sprachsynthese I (HS4)

Termine:

  • Mo 15.45-17.15, Raum M12.21
  • Di 15.45-17.15, Raum M12.21

Kommentar:

Zielgruppe: Dipl.-Ling.: 5./6. Sem. / Dipl.-Inf.: Nebenfach / MA LinguistikSprachsynthesesysteme sind ein wesentlicher Baustein einernat�rlicheren und intuitiven Mensch-Maschine-Schnittstelle. Sie werdenaber auch in der phonetischen Forschung eingesetzt, um Erkenntnisse�ber den Sprachproduktionsprozess oder �ber die akustischenEigenschaften der Sprache zu erlangen. Dieses Seminar bietet eineEinf�hrung in Sprachsyntheseverfahren und -systeme. Es werdenverschiedene Syntheseverfahren (Formantsynthese, konkatenative Synthese)vorgestellt. Das Seminar kn�pft auch unmittelbar an die Forschung am IMS�ber Unit-Selection-Synthese an. Die Teilnehmer(innen) des Seminars sollen(ggf. in Kleingruppen, max. 3 Personen) praktische �bungen und kleinereExperimente mit am Institut vorhandener Sprachsynthesesoftware durchf�hren.Wichtiger Hinweis: Die LV Spracherkennung I wird ab sofort im WSangeboten (5. Semester), die LV Sprachsynthese I im SS (6. Semester).Sprachsynthese I soll daher erst nach erfolgreicher Teilnahme anSpracherkennung I besucht werden.

Teilnahmevoraussetzungen:

Einf�hrung in die Phonetik und Phonologie; Spracherkennung I.

Leistungsnachweis:

Nach Absprache: Referat, Experiment oder Hausarbeit.

Literatur:

1) Dutoit T. (1997): An Introduction to Text-to-Speech Synthesis, Kap. 7 (Kluwer, Dordrecht).2) Sproat R. (Hg.) (1998): Multilingual Text-to-Speech Synthesis, Kap. 7 (Kluwer, Dordrecht).3) M�bius B. (2001): German and Multilingual Speech Synthesis. AIMS 7 (4).

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2005-SS/Synthese1/index.html


Christl Nanz: Honorativa im Japanischen und Koreanischen im Hinblick auf maschinelle Uebersetzung (HS2)

Termine:

  • Block

Peter Regel-Brietzmann, Marcus Fach: Spracherkennung III (HS2)

Termine:

  • Block

Kommentar:

Blockseminar. Ende des Sommersemesters / 3.11 Das Seminar teilt sich in einen theoretischen Teil und einenpraktischen Teil am Rechner. Der theoretische Teil enth�lt dieGrundlagen der automatischen Spracherkennung. Den Schwerpunkt bildendie Hidden-Markov-Modelle. Au�erdem sind Spezialthemen, die impraktischen Teil umgesetzt werden, Inhalt des Seminars. Der praktischeTeil enth�lt eine �bung am Rechner, die den Umgang mit demHidden-Markov-Toolkit (HTK) und das Erarbeiten spezieller Probleme derSpracherkennung zum Ziel hat (z.B. optimale Wortuntereinheiten,Aussprachevarianten, Sprechererkennung).

Teilnahmevoraussetzungen:

Grundlagen der Phonetik und Signalverarbeitung sind n�tzlich, aber nicht Voraussetzung

Leistungsnachweis:

Seminararbeit

Literatur:

- Kapitel aus N. Lass: Principles of Exp. Phonetics, Kapitel 11,'Speech Recognition by Computers': Sehr gut geschrieben, umfassendeGrundlagenvermittlung, engl.- Artikel aus Zeitschrift C't, 1993: 'His Master'sVoice' Nicht mehr ganz neu, aber immer noch informativ, deutsch- Artikel aus Zeitschrift iX, 1999: 'HAL, hoerst du mich?' Brandaktuell, aber nicht seht vertiefend.Kopien Vorbereitender Literatur sind vor dem Blockseminar imSekretariat erh�ltlich.

Uwe Reyle, Jasmin Saric, Hinrich Sch�tze: Bio-NLP (HS2)

Termine:

  • Do 9.45-11.15, Raum Phonetiklabor

Kommentar:

Anwendungen automatischer Textanalyse -- wie etwa Named EntityRecognition, Information Retrieval, Information Extraction, OntologyAcquisition -- erfordern immer dringlicher interdisziplin\'aresWissen. In die Entwicklung dieser Anwendungen mu{ss} nebencomputerlinguistischem Know-how auch Wissen \'uber denGegenstandsbereich der Anwendung einflie{\ss}en.In diesem Seminar wenden wir uns der Do\'ane der Life-Sciences zu,insbesondere deren zellbiologischen und biochemischen Grundlagen. Eswerden verschiedene computerlinguistische Ans\'atze zu den obengenannten Anwendungen in diesem Bereicht besprochen; es werden diedom\'anenspezifischen Probleme der Textanalyse diskutiert und dieResourcen vorgestellt, die sowohl f\'ur die Arbeit desComputerlinguisten als auch des Biologen oder Biochemikers relevantsind; und es wird von Letzteren erkl\'art werden, wiesie mit diesen Resourcen arbeiten und was sie sich vom Einsatzcomputerlinguistischer Methoden erwarten.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2005-SS/BioNLP/


Uwe Reyle: Einf�hrung in die Computerlinguistik (V2+�2)

Termine:

  • Mi 14.00-15.30, Raum M13.11
  • Do 14.00-15.30, Raum M13.11

Kommentar:

Die Computerlinguistik besch�ftigt sich mit Verarbeitungsmechanismennat�rlicher Sprache. Ihr Ziel ist die Modellierung vonSprachverstehen auf dem Rechner. Hierzu werden f�r jede Analyse- undRepr�sentationsebene (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Lexikon,Syntax, Semantik, Pragmatik/Weltwissen) Module implementiert, die aufTheorien der theoretischen Linguistik, der k�nstlichen Intelligenzund Wahrscheinlichkeitstheorie basieren. Ein zentrales Problem derComputerlinguistik ist dabei die Kommunikation der verschiedenenModule untereinander. Der Kurs gibt einen �berblick �ber einige dieser Module und zieltdarauf hin, ein kleines System zu implementieren, das S�tzeanalysieren, in semantische Repr�sentationen �berf�hren undaus diesen gewisse Schl�sse ziehen kann.

Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzungen: Prolog

Literatur:

Gerald Gazdar and Chris Mellish. 'Natural Language Processing in PROLOG'.Addison Wesley, 1989

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2005-SS/CLEinfuehrung/


Christian Rohrer, Hinrich Schuetze, Martin Forst: Desambiguierung von syntaktischen Strukturen (V2)

Termine:

  • Mo 11.30-13.00, Raum Phonetiklabor

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2005-SS/disambiguation


Antje Rossdeutscher: DRT-Lexikon (HS2)

Termine:

  • Block , Raum M12.21

Kommentar:

Hauptziel des Seminars ist, eine Theorie lexikalischer Semantik im Rahmender Diskursrepr�sentationstheorie (DRT) zu pr�sentieren.Im Seminar sollen die Beteiligten die F�higkeit erwerben, selbst  lexikalische Analysen imDRT-Rahmen durchzuf�hren und DRT-basierte Lexikoneintr�ge zuformulieren. Um dies allen Beteiligten zu ermoeglichen, wirdausfuehrliches Skriptmaterial bereitgestellt.Sowohl in der Semantik als auch in der Syntax ist das Lexikon fuerdie Sprachverarbeitung  der groesste Engpass. Insbesondere muss diesemantische Information in den lexikalischen Eintraegen sostrukturiert sein, dass sie Inferenzen sowohl waehred derSemantikkonstruktion als auch aus fertiggestellten semantischenRepraesentationen unterstuetzen kann. Diese Anforderungen sind zentralfuer ein Lexikon, wie es im Seminar entwickelt wird.Semantikkonstruktion aus Eintraegen wird deshalb im Seminar grosses Gewicht zukommen. Besondere Aufmerksamkeit soll folgenden Bereichen derlexikalischen Semantik gewidmet werden: 1. Eintraege fuer zeit--- und raumbezogene Lexeme wie z.B. Bewegungs-- und Positionsverben, raeumliche und zeitliche Praepositionen, Dimensionsadjektive sowie ontologische Fragen der Modelltheorie. 2. Intensionalitaet und Intentionalitaet in der Verbbedeutung.3. Praesuppositionale und nicht-praesuppositionale Aspekte der Verbbedeutung4. Nominalisierungen 5. Pr�fixverbenDas Seminar wird als Blockseminar angebboten und findet in der 29. Kalenderwochestatt. Um Anmeldung wird gebeten bis spaetestens 4.7.05 (Antje.Rossdeutscher@ims.uni-stuttgart.de)

Leistungsnachweis:

Lexikon-Eintraege

Literatur:

Kamp, H.  The Importance of Presupposition. In: Rohrer, Chr., A.Rossdeutscher + H. Kamp (eds.),  Linguistic Form and its Computation, CSLI,2001.Kamp, H.  Presupposition Computation and Presupposition Justification. InBras M. + L. Vieu (eds.) Pragmatic and Semantic Issues in Discourse andDialogue. Elsevier, 2001H. Kamp.  Einstellungszust�nde und Einstellungsbeschreibungen in derDiskursrepr�sentationstheorie. In Uli Haas-Spohn (ed.)Kamp, H. + U. Reyle.  From Discourse to Logic.  Kluwer, 1993Kamp, H. + A. Rossdeutscher, DRS-Construction and Lexically DrivenInference. Theoretical Linguistics 20(2/3)Kamp, H. + A. Rossdeutscher, DRS-Construction and Lexically DrivenInference. Theoretical Linguistics 20(2/3)Reyle, U., A. Rossdeutscher + H. Kamp. Ups and Downs in the Theory ofTemporal Reference. ms. 2001.Rossdeutscher, A. Fat Child meets DRT. Theoretical Linguistics 20(2/3)Rossdeutscher, A. Lexikalisch gest'utzte formale Textinterpretation.Habilitationsschrift, Stuttgart, 2000.

Michael Schiehlen: Algorithmische Semantik (V2+�2)

Termine:

  • Di 9.45-11.15, Raum M12.21
  • Fr 11.30-13.00, Raum M12.21

Kommentar:

In der Vorlesung geht es um Implementierungen und rechnerbasierteAnwendungen von Semantik. Das Hauptthema des Kurses ist Semantikkonstruktion (die Erstellung semantischer Repr�sentationen aus Parsb�umen und -w�ldern); der Kursbesch�ftigt sich aber auch mit implementierbaren Teilen der lexikalischen Semantik und zugeh�rigen Extraktionsmethoden. Das zugrundeliegende Szenario ist tiefe Informationsextraktion bzw.Verstehen gro�er unabh�ngig vorgegebener Textmengen.Zun�chst wird die klassische Methode mithilfe des Lambda-Kalk�ls in einer Prolog-Implementierung besprochen [Bos+Blackburn:99]. Anschlie�end werden verschiedene Methoden der Unterspezifikation vorgestellt und diskutiert (bzgl. skopaler [Reyle:95] und syntaktischer Ambiguit�ten [Schiehlen:96, D�rre:97]). Diese Methodenvereinfachen einerseits die Semantikkonstruktion und machen sieandererseits auf freien Text anwendbar. Es wird beschrieben, wie sichauf den unterspezifizierten Repr�sentationen effizient Schl�sse ziehenlassen [Dorna+Emele:96].Ein weiterer Punkt sind Schnittstellenbeschreibungen zu diversen robusten Parsverfahren, sowie die Erstellung gro�er semantischer Lexika,die eine umfassende Analyse gro�er Texte erst erm�glichen.Seite: /global/teaching/2003-SS/Algorithmische-Semantik/index.html

Teilnahmevoraussetzungen:

Semantik I, Syntax, Kenntnisse in Prolog, Perl, C++ sind hilfreich

Literatur:

Alle genannten Arbeiten sind auch �ber das Internet zug�nglich.Johan Bos + Patrick Blackburn, 1999,Representation and Inference for Natural Language A First Course in Computational Semantics,http://www.coli.uni-sb.de/~bos/comsem/book1.html.Uwe Reyle, 1995,On Reasoning with Ambiguities,Proceedings of EACL 95Michael Schiehlen, 1996,Semantic Construction from Parse Forests,Proceedings of COLING 96Jochen D�rre, 1997,Efficient Construction of Underspecified Semantics under Massive Ambiguity,Proceedings of ACL 97Michael Dorna und Martin Emele, 1996,Semantic-Based Transfer,Proceedings of COLING 96

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2003-SS/Algorithmische-Semantik/


Helmut Schmid: Parsing II: Statistische Methoden in NLP (V2+�2)

Termine:

  • Mo 9.45-11.15, Raum M12.21 - �bung
  • Fr 9.45-11.15, Raum M12.21 - Vorlesung

Kommentar:

In den letzten Jahren haben statistische Verfahren in der maschinellenSprachverarbeitung stark an Bedeutung gewonnen. Die Vorlesung stellteinige der wichtigsten dabei verwendeten Verfahren (u.a. Markowmodelle,probabilistische kontextfreie Grammatiken, Gl�ttungsverfahren,Signifikanztests) vor und beschreibt praktische Anwendungen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Logik und formale Grundlagen I und II, Parsing I

Literatur:

Christopher Manning und Hinrich Sch�tze: Foundations of StatisticalNatural Language Processing, MIT Press.

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/~schmid/ParsingII/


Hinrich Schuetze: Statistical Methods (PS4)

Termine:

  • Di 14.00-15.30, Raum M13.11
  • Do 11.30-13.00, Raum M12.21

Teilnahmevoraussetzungen:

Mathematische Grundkenntnisse; Interesse an Statistik

Leistungsnachweis:

schriftliche Hausaufgabe f�r unbenoteten Seminarschein

Kurs-Homepage:

/fak5/ims/Lehre/teaching/2005-SS/statistics


Hinrich Sch�tze: Doktorandenkolloquium Theoretische Computerlinguistik (HS2)

Termine:

  • Mi 14.00-15.30, Raum 1.14

J�rgen Wedekind: LFG Generierung durch Grammatikkompilation (HS2)

Termine:

  • Block 9.00-17.00, Raum Az 12 Raum 2.22

Kommentar:

Termine: 4.7.-6.7.2005, 9.00-17.00 Uhr, Azenbergstra�e 12 Raum 2.22Lexikalisch-funktionale Grammatiken ordnen einem Satz neben einerKonstituentenstruktur auch eine funktionale Struktur (f-Struktur) zu,die in der Regel Informationen �ber die dem Satz zugrundeliegendePr�dikats- Argumentstruktur enth�lt. LFG Generatoren nehmen imallgemeinen also als Eingabe eine f-Struktur und erzeugen (fallsm�glich) mindestens einen Satz, dem diese f-Struktur von der Grammatikzugeordnet wird. In diesem Seminar wird ein neuer Ansatz vorgestellt,bei dem-ganz analog zu den gegenw�rtigen Chart-basiertenParsingverfahren-nicht nur ein output erzeugt wird, sondern alle S�tzekompakt repr�sentiert werden, denen die Eingabestruktur von derGrammatik zugeordnet wird. Bei dem Verfahren wird aus einer LFGGrammatik und einer (azyklischen) Eingabestruktur eine kontext-freieGrammatik kompiliert, die genau die S�tze erzeugt, denen die Eingabevon der LFG Grammatik zuordnet wird.

Wolfgang Wokurek, Helmut Schmid: Softwarelabor II (PS4)

Termine:

  • Mo 14.00-17.15, Raum Azenbergstr. 12 Raum 3.38 und 3.11
  • Do 14.00-17.15, Raum Azenbergstr. 12 Raum 3.38

Kommentar:

Zielgruppe: Diplomstudium ComputerlinguistikDieses Labor f�hrt in die praktische Verwendung des Computers in den Gebieten Akustische Phonetik, Phonologie und Linguistik ein.   Sprachsignale I   Sprachsignale II   Corpuserschlie�ung I   Corpuserschlie�ung II   Parsing I   Parsing II

Teilnahmevoraussetzungen:

Softwarelabor I

Leistungsnachweis:

Laborprotokolle

Literatur:

Skripten