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eIdentity

Wie mobilisieren internationale Akteure in Krisensituationen kollektive Identitäten? Spielen sie ethnische, religiöse, nationale, europäische, u.a. Bindungen gegeneinander aus? Welche Ursachenund Effekte hat diese Identitätspolitik? Das Projekt untersucht die internationale Diskussion über Kriege und humanitäre Interventionen seit dem Ende des Kalten Krieges. Es greift auf ein bereinigtes mehrsprachiges Korpus von mehreren hunderttausend Zeitungsartikeln aus der Qualitätstagespresse mehrerer europäischer Länder (A, D, Irland, F, UK) und den USA zurück (kontinuierlich erhobener Untersuchungszeitraum: Januar 1990 - Dezember 2011).

Sprachtechnologische Werkzeuge werden genutzt, um die Vielschichtigkeit der zu untersuchenden Indikatoren und den erheblichen Korpusumfang zu bewältigen. Der Forschungsverbund entwickelt Lösungen zur Überwindung bestehender Barrieren für den Einsatz computer- und korpuslinguistischer Verfahren.

1. Aus der Sicht der Computer- und Korpuslinguistik betreten wir Neuland, indem wir einen transparenten, individuell nutzbaren Complex Concept Builder entwickeln, mit dem komplexe Fachbegriffe für die Anwendung an alltagssprachlichem Textmaterial in einem interaktiven Verfahren operationalisiert werden. Der Complex Concept Builder integriert Tools zur Analyse der Beziehungen und Bewertungen, die Sprecher hinsichtlich ihrer kollektiven Identitäten äußern.

2. Eine Explorationswerkbank zur Korpuserstellung und -erschließung wird auch über das Projektende hinaus als flexibles Bindeglied zu vorhandenen Infrastrukturen dienen.

Weitere Information finden sich auf der offiziellen Webseite  von eIdentity.

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